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teamspace

Angebot Vorlage für Dienstleister: Excel, Word und PDF

Ein Angebot mit Positionen nach Stunden oder pauschal, Rabatt und optionalen Leistungen. Die Excel-Datei rechnet Summe und Umsatzsteuer auf den Cent. Word und PDF nehmen Sie, wenn Sie lieber im eigenen Layout schreiben.

  • Excel rechnet Positionen, Rabatt, Summe und Umsatzsteuer, auf den Cent gerundet
  • Optionale Leistungen stehen im Angebot, zählen aber nicht zur Summe
  • Word und ausfüllbares PDF, ohne Anmeldung und ohne Blattschutz

Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Stand Oktober 2026. Alle 3 Dateien ansehen

Kurz erklärt

Was ist ein Angebot?

Ein Angebot ist die Erklärung eines Anbieters an einen bestimmten Kunden, welche Leistung er zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen erbringt. Nimmt der Kunde es an, ist der Vertrag geschlossen. An sein Angebot ist der Anbieter gebunden, außer er schließt das ausdrücklich aus, etwa mit „freibleibend“ (§ 145 BGB).

Pflichtangaben
Gesetzlich festgelegt sind keine. Bewährt haben sich Kunde, Datum, Angebotsnummer, Leistung, Preise, Umsatzsteuer und eine Frist.
Bindung und Frist
Mit „Gültig bis“ setzen Sie eine Annahmefrist (§ 148 BGB). Ohne Datum bleibt offen, wie lange Sie an den Preis gebunden sind.
In dieser Vorlage
Excel rechnet Rabatt, Summe netto, Umsatzsteuer und brutto. Optionale Positionen stehen im Angebot, zählen aber nicht zur Summe.

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Angebotsvorlage Excel, Word oder PDF: drei Wege zum selben Angebot

Die Excel-Fassung ist die bequemste, weil sie rechnet. Word passt, wenn das Angebot viel Text braucht oder in Ihren Briefbogen soll. Das PDF füllen Sie direkt am Bildschirm aus.

  • Angebotsvorlage (Excel)

    Rechnet Positionen mit Rabatt, Summe und Umsatzsteuer. Optionale Positionen werden gezeigt, aber nicht mitgezählt. Mit Beispiel.

    Excel · 21 KB · 3 Blätter

    Excel
  • Angebotsvorlage (PDF, ausfüllbar)

    Am Bildschirm ausfüllen oder ausdrucken. Seite 2 zeigt ein ausgefülltes Beispiel.

    PDF · 169 KB · 2 Seiten

    PDF
  • Angebotsvorlage (Word)

    Briefform mit Platzhaltern, optionalen Leistungen und Bedingungen. Für Ihr eigenes Layout.

    Word · 13 KB

    Word

Die Excel-Dateien funktionieren auch in LibreOffice, Apple Numbers und Google Tabellen (dort über Datei, Importieren). Die Word-Dateien öffnen auch LibreOffice und Google Docs. Die PDFs lassen sich im Browser oder in jedem PDF-Programm am Bildschirm ausfüllen. Kein Blattschutz, kein Passwort: Sie können alles an Ihr Unternehmen anpassen.

Beispiel

Angebot Muster: Müller Consulting bietet der Bauer KG ein Controlling an

Die Bauer KG möchte ein monatliches Kennzahlen-Controlling. Müller Consulting bietet Analyse, Konzept und Umsetzung nach Stunden an, die Projektleitung als Pauschale, und gewährt auf die Umsetzung 5 % Rabatt. Eine halbtägige Schulung steht als Option dabei.

Pos.LeistungMengeEinheitEinzelpreis nettoRabattGesamt nettoOptional
1Analyse und Interviews, Senior Consultant16,00Std.145,00 €2.320,00 €Nein
2Konzept Kennzahlensystem, Senior Consultant24,00Std.145,00 €3.480,00 €Nein
3Umsetzung Monatsberichte, Consultant37,50Std.115,00 €5,0 %4.096,88 €Nein
4Projektleitung und Abstimmungen1,00Pauschal1.450,00 €1.450,00 €Nein
5Schulung Controlling-Team, halber Tag vor Ort1,00Pauschal890,00 €890,00 €Ja
Summe netto (ohne optionale Positionen)11.346,88 €
Umsatzsteuer 19 %2.155,91 €
Angebotssumme brutto13.502,79 €
Auszug aus dem Beispielblatt: das Angebot der Müller Consulting GmbH an die Bauer KG. Die Schulung ist optional und zählt nicht zur Summe.Grau: rechnet die Excel-Datei selbst

Warum die Schulung nicht in der Summe steht: Eine optionale Position ist ein Angebot im Angebot. Zählt sie mit, wirkt das ganze Projekt teurer, als es für den Kunden sein muss. Die Vorlage weist sie deshalb getrennt aus: 890,00 € netto zusätzlich, und darunter die Summe, falls die Bauer KG alles nimmt.

Angebot schreiben in fünf Schritten

So schreiben Sie ein Angebot mit der Vorlage

  1. 1

    Kopf und Gültigkeit

    Kunde, Ihre Angaben, Angebotsnummer und Datum eintragen. Bei „Gültig bis“ ein konkretes Datum setzen. Ohne Frist bleibt offen, wie lange Sie an Ihren Preis gebunden sind.

  2. 2

    Einleitung in zwei Sätzen

    Worauf bezieht sich das Angebot, und was bekommt der Kunde? Ein Bezug auf das Gespräch zeigt, dass Sie zugehört haben.

  3. 3

    Positionen nach Aufwand oder pauschal

    Stunden als Menge, Einheit „Std.“, Stundensatz als Einzelpreis. Festpreise mit Menge 1 und Einheit „Pauschal“. Wo es einen Rabatt gibt, die Prozentzahl eintragen.

  4. 4

    Optionen markieren

    Zusatzleistungen, die der Kunde wählen kann, mit „Ja“ in der Spalte Optional kennzeichnen. Sie erscheinen kursiv und laufen unter der Summe getrennt mit.

  5. 5

    Bedingungen und Versand

    Leistungszeitraum und Zahlungsbedingungen ergänzen, als PDF speichern und verschicken. Tragen Sie sich gleich ein Datum ein, an dem Sie nachfragen.

Grundwissen

Was ein gutes Angebot ausmacht

Für Angebote gibt es keine Pflichtangaben wie für Rechnungen. Trotzdem entscheidet sich hier, ob es später Streit über Umfang und Preis gibt.

Zuletzt aktualisiert:

Was ein Angebot rechtlich bedeutet

Das Gesetz nennt das Angebot Antrag (§ 145 BGB). Sagt der Kunde zu, gilt, was darin steht: Leistung, Preis und Bedingungen. Es lohnt sich deshalb, schon im Angebot genau zu sein und nicht erst im Vertrag.

Wer nicht gebunden sein will, schließt das ausdrücklich aus, etwa mit dem Zusatz „freibleibend“. Dann gilt in der Regel erst die Bestellung des Kunden als Angebot, und Ihre Auftragsbestätigung ist die Annahme.

Was hineingehört

Eine feste Liste schreibt das Gesetz nicht vor. Bewährt hat sich: wer anbietet und wem, Datum und Angebotsnummer, eine Frist, die Leistung so genau wie nötig, Mengen und Preise, die Summe netto mit Umsatzsteuer, der Leistungszeitraum und die Zahlungsbedingungen.

Je genauer die Leistung beschrieben ist, desto leichter lässt sich später zeigen, was nicht dazugehört. Bei einem Festpreis ist das besonders wichtig.

Wie lange ein Angebot gilt

Mit „Gültig bis“ setzen Sie eine Annahmefrist (§ 148 BGB). Fehlt sie, kann ein schriftliches Angebot nur so lange angenommen werden, wie Sie unter regelmäßigen Umständen mit einer Antwort rechnen dürfen (§ 147 Abs. 2 BGB). Wie lange das ist, lässt sich trefflich streiten. Ein Datum im Angebot erspart diese Diskussion.

Netto oder brutto?

Gegenüber Privatkunden müssen Sie Gesamtpreise angeben, also einschließlich Umsatzsteuer (§ 3 Preisangabenverordnung). Unter Unternehmen ist ein Nettopreis üblich. Die Vorlage zeigt immer beides: Summe netto, Umsatzsteuer und Angebotssumme brutto.

Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen keine Umsatzsteuer aus. Die Vorlage setzt dann einen kurzen Hinweis, damit der Kunde nicht nachfragt.

Angebot oder Kostenvoranschlag?

Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung, kein fester Preis. Zeichnet sich ab, dass er wesentlich überschritten wird, müssen Sie den Kunden unverzüglich informieren, und er darf den Vertrag kündigen (§ 649 BGB). Wer nach Aufwand anbietet, schreibt deshalb ausdrücklich dazu, dass die Stunden geschätzt sind, und meldet sich früh, wenn es mehr wird.

Typische Fehler

Keine Frist, eine zu knappe Leistungsbeschreibung, Netto- und Bruttopreise durcheinander und optionale Leistungen, die stillschweigend in der Summe stecken. Und das häufigste: Das Angebot geht raus, und niemand fragt nach. Wie Nachfassen ohne Excel-Notiz klappt, steht auf der Seite Angebote nachfassen.

Ehrlich gesagt

Wann die Excel-Vorlage reicht und wann nicht

Für ein paar Angebote im Monat ist eine gute Vorlage genau richtig. Eng wird es, wenn aus dem Angebot noch etwas werden soll: ein Auftrag, ein Projekt, eine Rechnung.

Die Vorlage reicht, wenn

  • Sie wenige Angebote im Monat schreiben und jedes ein Einzelstück ist,
  • eine Person den Überblick hat, welches Angebot wo steht,
  • nach der Zusage ohnehin alles neu angelegt wird und das niemanden stört.

Eng wird es, wenn

  • dieselben Kundendaten und Positionen für Auftrag, Projekt und Rechnung noch einmal abgetippt werden,
  • mehrere Leute anbieten und niemand weiß, welche Version beim Kunden liegt,
  • Kunden eigene Preislisten oder Staffelpreise haben und jemand sie von Hand nachschlägt,
  • offene Angebote in einer Excel-Liste stehen, in die keiner mehr schaut.

Was ein Gesamtsystem wie teamspace anders macht

In teamspace entsteht das Angebot aus dem Vorgang im CRM, in Ihrer eigenen Hausschrift. Sagt der Kunde zu, wird es mit einem Klick zum Auftrag, und aus dem Auftrag entsteht das Projekt. Nachgefasst wird über Wiedervorlagen im CRM, nicht über eine Liste.

  • Alternativ- und Optional-Positionen, Bereiche mit Teilsummen
  • Abrechnung je Position nach Aufwand, Festpreis oder Zeitdauer
  • Preislisten je Kunde und Staffelpreise
  • Unterschrift des Kunden über Skribble oder Scrive

Häufige Fragen

Ist die Angebotsvorlage wirklich kostenlos?
Ja. Excel, Word und PDF laden Sie ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse herunter. Sie dürfen die Dateien anpassen, Ihr Logo einsetzen und im ganzen Unternehmen nutzen.
Ist ein Angebot verbindlich?
Ja, grundsätzlich sind Sie an Ihr Angebot gebunden (§ 145 BGB). Wer das nicht will, schreibt „freibleibend“ oder „unverbindlich“ dazu. Wie lange die Bindung gilt, legen Sie mit „Gültig bis“ fest.
Wie lange sollte ein Angebot gültig sein?
Das bestimmen Sie selbst. Entscheidend ist, dass ein Datum dasteht. Bei Dienstleistungen mit Stundensätzen sind zwei bis vier Wochen ein praktischer Rahmen: lang genug für die Entscheidung beim Kunden, kurz genug, dass Ihre Planung noch stimmt.
Muss ich auf einem Angebot die Umsatzsteuer ausweisen?
Gegenüber Privatkunden müssen Sie Gesamtpreise einschließlich Umsatzsteuer angeben (§ 3 Preisangabenverordnung). Unter Unternehmen reicht der Nettopreis, Klarheit schafft trotzdem die Angabe von netto, Umsatzsteuer und brutto. Genau so ist die Vorlage aufgebaut.
Wie biete ich eine Leistung optional an?
Tragen Sie die Position ganz normal ein und setzen Sie in der Spalte Optional ein „Ja“. Die Position erscheint im Angebot, zählt aber nicht zur Angebotssumme. Darunter weist die Vorlage die optionalen Positionen und die Summe mit allen Optionen getrennt aus.
Was kommt nach der Zusage des Kunden?
Meist eine Auftragsbestätigung, dann die Arbeit und am Ende die Rechnung. Für die Rechnung gibt es eine eigene Rechnungsvorlage mit allen Pflichtangaben. Wer seinen Stundensatz erst noch kalkulieren will, nimmt die Stundensatz-Kalkulation.
Funktioniert die Angebotsvorlage auch ohne Microsoft Excel?
Ja. Die Datei nutzt nur Standardfunktionen, keine Makros und keinen Blattschutz. Sie öffnet sich auch in LibreOffice, Apple Numbers und Google Tabellen. Prüfen Sie dort einmal die Summen, bevor Sie das erste Angebot verschicken.

Nächster Schritt

Angebote schreiben, die später nicht noch einmal abgetippt werden?

Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie in teamspace aus dem Angebot der Auftrag, das Projekt und am Ende die Rechnung wird. Ob sich das für Ihre Zahl an Angeboten schon lohnt, sagen wir Ihnen ehrlich.