Eine Zeiterfassung online ist eine cloudbasierte Anwendung, in der Mitarbeitende Arbeits- und Projektzeiten digital erfassen. Anders als Excel speichert sie die Zeiten zentral und mit nachvollziehbarer Änderungs-Spur.
Der Wechsel lohnt sich, sobald drei Dinge zusammenkommen: mehr als fünf Mitarbeitende, Stunden, die in eine Kundenrechnung wandern, und die gesetzliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. Grundlage sind das EuGH-Urteil C-55/18 und der BAG-Beschluss 1 ABR 22/21.
Wer ohne Projektabrechnung arbeitet, kommt mit einer einfachen Stempeluhr lange aus. Sobald Projektzeiten, Kundenstunden oder Honorarrechnungen ins Spiel kommen, lohnt sich der Sprung zu einem integrierten System. Je früher der Wechsel kommt, desto kleiner ist der Migrationsaufwand. Ein Büro mit acht Mitarbeitenden ist nach zwei Wochen produktiv, eines mit 45 nach vier.