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Kostensteuerungsprozess: Wie behalten wir Kosten und Marge im Griff?

Aufwand entsteht verteilt über viele Projekte: Stunden, Eingangsrechnungen, Reisekosten, Belege. teamspace prüft jeden Beleg, bevor er bezahlt wird, führt die Kosten am Kostenträger zusammen und macht Plan, Ist und Marge tagesaktuell sichtbar, nicht erst zum Jahresabschluss.

teamspace Kostensteuerung: vier Aufwandsquellen (Stunden, Eingangsrechnung, Reisekosten, Beleg) laufen auf einen Kostenträger zu, der Plankosten, Istkosten, Abweichung im Plan und Deckungsbeitrag mit Marge zeigt; rechts eine Forecast-Karte und eine Warnstufen-Karte, unten eine Plan-Ist-Leiste.

Der Unterschied

Kosten zu spät, oder tagesaktuell gesteuert?

Buchhaltung und Excel

  • Kosten sieht man im Jahresabschluss, Monate nach der Leistung.
  • Stunden, Belege und Reisekosten liegen in getrennten Listen.
  • Der Deckungsbeitrag je Projekt bleibt eine Schätzung.
  • Eingangsrechnungen werden gebucht, bevor jemand sie wirklich geprüft hat.
  • Abweichungen fallen auf, wenn das Projekt längst gelaufen ist.
Empfohlen

teamspace Kostensteuerung

  • Jeder Aufwand landet tagesaktuell am Projekt und an der Kostenstelle.
  • Jeder Beleg läuft durch eine Freigabe, bevor er zur Zahlung geht.
  • Plan und Ist stehen nebeneinander, mit Ampel je Projekt.
  • Deckungsbeitrag und Marge je Projekt entstehen automatisch.

Der Ablauf

Sechs Schritte vom Aufwand zur Marge

Der Kostensteuerungsprozess ist der laufende Regelkreis aus Planen, Erfassen, Prüfen, Soll-Ist, Forecast und Maßnahmen. Er läuft quer durch mehrere Module; entscheidend ist, dass jeder Aufwand ohne Umweg am Projekt ankommt und gegen den Plan läuft.

  1. 1

    Kostenplan

    Budgets, interne Stundensätze und erwartete Fremdkosten werden je Projekt hinterlegt, als Rahmen für den späteren Soll-Ist-Vergleich.

  2. 2

    Aufwand erfassen

    Stunden, Eingangsrechnungen, Reisekosten und Belege werden am Projekt gebucht, idealerweise täglich, spätestens wöchentlich.

  3. 3

    Prüfen und freigeben

    Eingangsrechnungen und Belege laufen durch einen Freigabe-Workflow. Der hinterlegte Prüfer gibt frei, Ungeklärtes geht zurück. Jeder freigegebene Beleg bekommt Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger.

  4. 4

    Soll-Ist

    Geplante gegen tatsächliche Kosten je Projekt, tagesaktuell statt erst zum Quartalsende.

  5. 5

    Deckungsbeitrag und Ampel

    Aus Erlös minus Kosten entsteht der Deckungsbeitrag; Warnstufen melden Abweichungen früh über Grün, Gelb und Rot.

  6. 6

    Forecast und Maßnahmen

    Die Earned-Value-Analyse rechnet den Projektrest hoch. Aus der Abweichung folgen konkrete Schritte, von der Umplanung bis zur Nachforderung.

Der Kern

Jeder Aufwand landet am richtigen Projekt.

Das ist der Kern der Kostensteuerung: Stunden, Eingangsrechnungen, Reisekosten und Belege laufen auf einen Kostenträger zu. Dort steht der Aufwand gegen den Plan, und die Marge fällt heraus.

Vier Aufwandsquellen Ein Kostenträger
  1. Zeiterfassung

    33 h gebucht

    Projektzeit

  2. Eingangsrechnung

    248 €

    Lieferant

  3. Reisekosten

    312 €

    freigegeben

  4. Beleg

    per OCR erfasst

    zugeordnet

Kostenart · Kostenstelle · Kostenträger
Kostenträger · P-2026-014 tagesaktuell
Plankosten 12.400 €
Istkosten 10.870 €
Abweichung · im Plan
− 1.530 €

Deckungsbeitrag

3.860 €

Marge + 26 %

Vier Quellen, ein Träger: jede Stunde und jeder Beleg landet am Projekt. Erst dann stimmt die Marge.

Eingangskontrolle

Geprüft, bevor bezahlt wird.

Die meisten unnötigen Kosten entstehen nicht durch falsche Preise, sondern durch Rechnungen, die niemand geprüft hat. teamspace koppelt Eingangsrechnungen und Belege an einen Freigabe-Workflow: Wer einen Beleg anlegt, kann ihn nicht selbst durchwinken, sondern reicht ihn zur Prüfung ein.

  • Kein Beleg ohne Prüfung: ist der Freigabe-Workflow aktiv, wird jede Eingangsrechnung erst geprüft und freigegeben, bevor sie weitergeht.
  • Gegen die Bestellung halten: die Bestellung liegt als eigener Beleg vor, so sieht der Prüfer, ob die Rechnung zu einer echten Bestellung gehört.
  • Der richtige Prüfer entscheidet: die hinterlegte Person wird benachrichtigt, gibt frei oder schickt den Beleg mit Kommentar zurück.
  • Schon als E-Rechnung im Eingang: seit 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. teamspace liest ZUGFeRD und XRechnung ein und gibt sie in denselben Freigabe-Workflow.
Mehr zur digitalen Belegerfassung

Der Übergang

Aus der gebuchten Stunde wird der Deckungsbeitrag.

Bei einem Dienstleister ist die eigene Zeit die größte Kostenart. teamspace bewertet jede gebuchte Stunde mit dem internen Satz und führt sie sofort als Arbeitskosten, ohne dass jemand nachrechnet.

  • Arbeitskosten und Deckungsbeitrag entstehen automatisch aus gebuchten Zeiten und internen Stundensätzen.
  • Fremd- und Sachkosten aus Eingangsrechnungen und Reisekosten fließen am selben Projekt zusammen.
  • Der Deckungsbeitrag steht je Projekt, aggregiert auch je Kunde, filterbar nach Bereich und Rubrik.
Mehr zum Projektcontrolling

Reifegrad

Vom Bauchgefühl zur tagesaktuellen Marge

Reife zeigt sich nicht im Umfang der Buchhaltung, sondern im Grad der Automatisierung. Der entscheidende Sprung liegt zwischen manueller Excel-Auswertung und tagesaktuellem Soll-Ist.

Level 0: ungeplant

Keine Kostenplanung. Profitabilität wird einmal im Jahr beim Steuerberater sichtbar.

Level 1: manuell

Kostenplan in Excel, Soll-Ist erst nach dem Jahresabschluss.

Level 2: strukturiert

Kostenarten, Kostenstellen und Plan-Ist sind definiert. Daten aus Buchhaltung und Excel werden manuell zusammengeführt.

Level 3: assistiert

Controlling mit monatlichem Plan-Ist, erste Deckungsbeitragsrechnung je Projekt.

Level 4: weitgehend automatisiert

Tagesaktuelles Soll-Ist, Deckungsbeitrag automatisch je Projekt und Kunde, Ampel je Projekt.

Level 5: durchgängig

Forecast über die Earned-Value-Analyse, Frühwarnung über Warnstufen, Belege gehen automatisch an die Buchhaltung.

Frühwarnung

Die Ampel warnt, bevor das Projekt kippt.

Ein Projekt verliert seine Marge selten an einem Tag. Es rutscht über Wochen, und niemand merkt es, weil die Zahlen erst zum Quartalsende vorliegen. teamspace bewertet die Abweichung laufend und meldet sie über drei Stufen.

  • Drei Warnstufen: Hinweis, Warnung und kritische Warnung, in Grün, Gelb und Rot.
  • Schwellwerte je Projekt, als fester Betrag oder als Prozentsatz, passend zur Größe des Vorhabens.
  • Die Warnung kommt früh genug, um Stunden umzuplanen oder eine Nachforderung zu stellen.

Forecast

Der Forecast rechnet das Projektende heute hoch.

Wer erst am Projektende weiß, ob die Kalkulation gehalten hat, weiß es zu spät. Die Earned-Value-Analyse stellt Plankosten, Fertigstellung und bisherige Istkosten zusammen und rechnet daraus hoch, wo das Projekt landet.

  • Plan- und Kostenabweichung entstehen aus Plankosten, Fertigstellungswert und Istkosten.
  • Der Projektrest wird hochgerechnet, sodass die voraussichtlichen Gesamtkosten heute schon sichtbar sind.
  • Meilensteine mit Vorwarndatum zeigen Termin-Verschiebungen, bevor sie die Kosten treffen.
Mehr zur Earned-Value-Analyse

„Wir arbeiten hauptsächlich mit der Budgetspalte."

Eine Beratung, die Plan und Ist über die Budgetspalte führt, statt Projekte erst am Quartalsende zu rechnen.
brandwerk consulting group

Standortbestimmung

Welchen Reifegrad hat Ihre Kostensteuerung heute?

Wir schauen im kurzen Erstgespräch auf Ihren Ablauf und zeigen, an welcher Stelle die Marge heute am leisesten verloren geht.

Die Brücke

Belege gehen ohne Umweg zur Buchhaltung.

Die Kostensteuerung ersetzt die Buchhaltung nicht, sie speist sie. Geprüfte Belege, Rechnungen und Reisekosten gehen über die zertifizierte Schnittstelle direkt in die DATEV-Cloud, mit Kostenstellen, ohne dass jemand Dateien hin- und herschickt.

  • Buchungsstapel je Mandant gehen als Cloud-Verbindung an DATEV Unternehmen online, ohne CSV.
  • Eingangsrechnungen kommen per Foto, Upload oder Mail herein und werden Projekten und Kostenstellen zugeordnet.
  • Die Online-Banken-Schnittstelle prüft Zahlungseingänge täglich, damit der Stand der offenen Posten stimmt.
Mehr zum DATEV-Export

Steuerung

Die Kennzahlen, die Kosten und Marge steuern

Deckungsbeitrag

Erlös minus direkte Kosten je Projekt, summiert je Periode. Zeigt, was nach dem direkten Aufwand übrig bleibt.

Durchschnittlicher Projektdeckungsbeitrag

Deckungsbeitrag geteilt durch die Anzahl Projekte. Zeigt die Qualität des Projektportfolios.

Plan-Ist-Abweichung

Geplante gegen tatsächliche Kosten je Projekt, mit Ampel und eigenem Schwellwert je Vorhaben.

Belege in Freigabe

Eingangsrechnungen, die noch auf Prüfung warten, mit Betrag und Liegezeit. Zeigt, wo Freigaben hängen.

Forecast-Abweichung

Hochgerechnete Gesamtkosten gegen den Plan, aus der Earned-Value-Analyse je Projekt.

Forderungsbestand

Offene Posten nach Fälligkeit zeigen, wie viel Geld noch auf Zahlung wartet.

Diese Bausteine tragen die Kostensteuerung

Die Kostensteuerung ist kein einzelnes Modul, sondern das Zusammenspiel mehrerer. Jeder Baustein liefert einen Teil des Aufwands oder der Auswertung.

Projektcontrolling

Soll-Ist, Deckungsbeitrag und Warnstufen je Projekt und Kunde.

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Leistungserfassung

Stunden am Projekt, bewertet mit dem internen Stundensatz.

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Eingangsrechnungen

Lieferantenrechnungen prüfen, freigeben und Projekten zuordnen.

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Digitale Belegerfassung

Belege per Foto, Upload oder Mail, mit OCR und Kostenstelle.

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Earned-Value-Analyse

Den Projektrest hochrechnen und die Abweichung sichtbar machen.

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DATEV-Export

Buchungsstapel mit Kostenstellen in die DATEV-Cloud, ohne CSV.

Mehr erfahren

Das Zielbild

Marge wird zur täglichen Größe, nicht zur Jahresfrage.

Eine reife Kostensteuerung macht Aufwand und Marge zu Zahlen des Alltags. Jede Stunde ist bewertet, jeder Beleg ist zugeordnet, Plan und Ist stehen nebeneinander, und der Forecast zeigt, wo ein Projekt landet, solange es noch zu steuern ist.

Der Weg dahin verlangt keine zweite Buchhaltung. Er verlangt einen Ablauf, in dem Aufwand am Entstehungsort erfasst, sauber zugeordnet und ohne Verzögerung gegen den Plan gestellt wird. So bleibt die Frage nach der Marge am Ende keine Überraschung, sondern eine Zahl, die jeden Tag stimmt.

Häufige Fragen zur Kostensteuerung

Wir lassen die Kosten von der Buchhaltung führen. Warum zusätzlich im Steuerungssystem?
Die Buchhaltung erfüllt steuerliche Pflichten, oft mit Wochen Versatz. Die Steuerung braucht den Aufwand am Projekt und an der Kostenstelle, idealerweise täglich. Beide ergänzen sich. Über die zertifizierte DATEV-Schnittstelle bleibt die Brücke ohne Doppelarbeit bestehen.
Wie verhindert teamspace, dass wir Rechnungen bezahlen, die niemand bestellt hat?
Über den Freigabe-Workflow. Ist er aktiv, kann ein Beleg nicht direkt gebucht werden, sondern wird zur Prüfung eingereicht. Der hinterlegte Prüfer wird benachrichtigt und gibt erst frei, nachdem er die Rechnung gegen die Bestellung und das Projekt gehalten hat. Was unklar ist, geht zurück, statt bezahlt zu werden.
Was ist der Unterschied zwischen Kostencontrolling und Projektcontrolling?
Projektcontrolling steuert das einzelne Projekt: Fortschritt, Termine, Marge. Die Kostensteuerung blickt über alle Projekte und Kostenstellen auf das Unternehmen und führt Arbeitskosten, Fremdkosten und Deckungsbeiträge zusammen. In teamspace teilen sich beide dieselben Daten: Was im Projektcontrolling je Projekt entsteht, verdichtet die Kostensteuerung auf Unternehmensebene.
Welche Kosten zählen zu den direkten Projektkosten?
Direkt sind die Kosten, die einem Projekt zuordenbar sind: gebuchte Stunden zum internen Satz, Fremdleistungen, Reisekosten und projektbezogene Eingangsrechnungen. Sie bestimmen den Deckungsbeitrag. Fixkosten wie Miete oder Verwaltung laufen über Kostenstellen und werden nicht auf einzelne Projekte umgelegt.
Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag und Marge?
Der Deckungsbeitrag ist absolut, in Euro: Erlös minus direkte Kosten. Die Marge ist relativ, in Prozent: der Deckungsbeitrag im Verhältnis zum Erlös. Die Marge zeigt Effizienz, der Deckungsbeitrag den absoluten Wert. teamspace führt beide je Projekt.
Woher kommen die Arbeitskosten je Projekt?
Aus den gebuchten Projektzeiten und den internen Stundensätzen. teamspace bewertet jede Stunde laufend und führt sie als Arbeitskosten, ohne manuelle Nacharbeit. Daraus entsteht der Deckungsbeitrag je Projekt.
Wie hängt die Kostensteuerung mit dem [Projektabwicklungsprozess](/prozesse/projektabwicklungsprozess/) zusammen?
Der Aufwand entsteht im Projekt: Stunden werden dort gebucht, Eingangsrechnungen und Reisekosten dem Projekt zugeordnet. Aus denselben Daten entsteht die Projektmarge im Controlling und die Kostensicht auf Unternehmensebene.
Plant teamspace unsere Liquidität über die nächsten Monate?
teamspace ist keine Treasury-Software und erstellt keine rollierende Liquiditätsprognose. Es hält aber die liquiditätsnahen Größen aktuell: offene Forderungen nach Fälligkeit über das Mahnwesen, den täglichen Abgleich der Zahlungseingänge und die fälligen Eingangsrechnungen. So sehen Sie tagesaktuell, was hereinkommt und was rausgeht.
Welche Kennzahl sollten wir zuerst regelmäßig anschauen?
Den durchschnittlichen Projektdeckungsbeitrag und die Plan-Ist-Abweichung. Der Deckungsbeitrag zeigt, ob das Geschäftsmodell trägt, die Abweichung zeigt, welches Projekt gerade aus dem Ruder läuft. Beide gehören in jede Geschäftsleitungssitzung.

Wo verliert Ihre Kalkulation heute die Marge?

Im 15- bis 30-minütigen Erstgespräch ordnen wir Ihre Kostensteuerung einem Reifegrad zu und zeigen den größten konkreten Hebel, von der Aufwandserfassung bis zum Forecast.