Der Stichtag verschiebt sich nicht
Abnahmen, Anpassungen und Layout müssen zum vereinbarten Termin stehen. Ein Einführungsprojekt lässt sich nicht ins nächste Quartal schieben, nur weil die Entwicklung gerade ausgelastet ist.
Ein Softwarehersteller verkauft Lizenzen und damit das Versprechen, dass die Software aktuell bleibt. teamspace führt Kundenauftrag, Release-Planung, Support und wiederkehrende Abrechnung auf einer Basis. So sehen Sie vor der Zusage, wie viele Entwicklerstunden bis zum nächsten Release frei sind.
Drei Baustellen gleichzeitig
Wer ein eigenes Produkt baut, hält drei Dinge zugleich offen, und jedes folgt einem eigenen Takt. Wie sich das ordnen lässt, beschreiben wir aus erster Hand: Wir stehen selbst darin.
Abnahmen, Anpassungen und Layout müssen zum vereinbarten Termin stehen. Ein Einführungsprojekt lässt sich nicht ins nächste Quartal schieben, nur weil die Entwicklung gerade ausgelastet ist.
Sieben Lizenzen kommen dazu, fünf fallen wieder weg, und die nächste Rechnung muss trotzdem stimmen. Wer den Stand aus einzelnen Belegen zusammensucht, rechnet zu spät ab oder falsch.
Was in die Software einfließt, landet bei jedem Kunden. Prüfen lässt sich das nur gebündelt, nicht bei jedem einzelnen Wunsch, und genau daran hängt der Release-Takt.
Zwei Taktgeber
Aus dem eigenen Haus
„Ohne teamspace könnten wir unser Geschäft nicht abwickeln. Wir bauen selbst Software und setzen für alle unsere administrativen Prozesse teamspace ein, kein anderes System.“
Von der Rechnung über die Release-Planung bis zum Support-Ticket. Wie das im Alltag aussieht, zeigt der Praxisbericht weiter unten auf dieser Seite.
Vom Verkauf bis zur Auslieferung
Ein Softwarehersteller hält drei Dinge gleichzeitig in der Hand. In teamspace liegen sie auf einer Datenbasis.
Ist die Anpassung verkauft, entsteht daraus per Klick der Auftrag und aus ihm das Projekt mit seinen Arbeitspaketen. Was der Kunde bezahlt hat, bleibt am Paket hängen, bis es ausgeliefert ist.
Jeder Auslieferungs-Termin ist ein Meilenstein, an dem Arbeitspakete und Mitarbeitende hängen. Ob monatlich, alle sechs Wochen oder halbjährlich, entscheidet Ihr Takt.
Lizenz und Wartung laufen als Serienvertrag im eingestellten Rhythmus weiter. Support über das Kontingent hinaus kommt nach Aufwand dazu.
Der Release-Takt
Der bezahlte Anpassungswunsch und die eigene Roadmap ziehen an denselben Entwicklerstunden. Gebündelt werden beide, weil jede Änderung am Standard geprüft werden muss, bevor sie zu allen Kunden geht: Ohne feste Fenster ufert das Testen aus. Entscheiden lässt sich nur, was in einem Fenster nebeneinander liegt.
Freeze 24.07., danach nur noch Test
aus Q3 verschoben
Der Vertrieb sagt keinen Termin zu, den die Entwicklung nicht halten kann: was nicht mehr hineinpasst, steht sichtbar im nächsten Fenster.
Das Beispiel zeigt unseren eigenen Takt mit vier Auslieferungen im Jahr. Ihrer kann monatlich sein, alle sechs Wochen oder halbjährlich: Ein Meilenstein in teamspace ist ein Termin, den Sie setzen, kein vorgegebenes Quartal. Und der Plan bleibt bis zum Freeze beweglich. Gute Vorplanung, nicht in Stein gemeißelt.
Vor der Zusage
Die teure Zusage ist die, die jemand macht, bevor er die freien Stunden kennt. Im Backlog liegt alles nebeneinander: Was einen zugesagten Termin hat, trägt ein Datum, alles andere eine Priorität. Manches hängt an einem zusammenhängenden Projekt, manches steht als einzelnes Arbeitspaket für sich.
Meldet sich jemand krank oder fällt ein Auftrag aus, wirkt das sofort auf den Plan, nicht erst im nächsten Statusbericht. Bis zum Freeze bleibt die Planung beweglich; erst danach ist das Fenster zu, weil die Testphase beginnt.
„Die Zeiterfassung ist wesentlich einfacher und komfortabler als in Excel."
Was Hersteller gewinnen
Der Release-Takt bleibt haltbar, der wiederkehrende Erlös läuft von selbst, und der Support weiß, welche Stunde bezahlt ist.
Takt
Arbeitspakete hängen am Release-Meilenstein, die Kapazität der Mitarbeitenden ebenso. Beides steht nebeneinander, bevor jemand etwas zusagt.
Bestand
Lizenz- und Wartungsgebühren laufen als Serienvertrag im festen Rhythmus, verlängern sich automatisch und rechnen sich selbst ab.
Support
Anfragen aus Mail und Telefon werden zu Tickets, die das zugesagte Service-Level als Restzeit mitführen. Bezahlter Support wird am Ticket gebucht.
Zwischen Wunsch und Version
teamspace hält Auftrag, Release-Plan, Ticket und Rechnung auf derselben Basis, sodass eine erbrachte Leistung nicht zwischen zwei Listen liegen bleibt.
Der Weg einer Anpassung
Ein durchgängiger Weg, ohne Übertragung zwischen Angebots-Vorlage, Ticket-Tool und Entwicklungsplan.
Hier liegt der eigentliche Aufwand: Umfang, Aufwand und Preis der Anpassung. Alles Weitere entsteht daraus.
Aus dem angenommenen Angebot wird der Auftrag, aus dem Auftrag das Projekt mit Arbeitspaketen. Ohne Auftrag kein Projekt.
Mit Datum, wenn ein Termin zugesagt ist, sonst mit Priorität. Das nächste Release zieht sich daraus das Wichtigste, bis die Stunden aufgebraucht sind.
Der Sprint nimmt so viele Pakete auf, wie die verfügbare Zeit der Mitarbeitenden hergibt. Wie lang er ist, entscheiden Sie; bei uns sind es zwei Wochen.
Ab dem Freeze kommt nichts mehr ins Fenster. Was bis dahin nicht fertig ist, steht im nächsten. Danach wird geprüft, was an alle Kunden geht.
Der Bearbeiter meldet die Übergabe. Die Rechnung entsteht aus dem Projekt, ohne dass jemand die Positionen neu sucht.
Die ausgelieferte Erweiterung läuft im laufenden Auftrag des Kunden weiter, mit Service- und Lizenzdaten am selben Kontakt.
Wir sind selbst Softwarehersteller und steuern unsere Verwaltung, unsere Planung und unsere Abrechnung in teamspace. In diesem Praxisbericht geht unser Vorstand durch, wie das im Alltag aussieht: vom laufenden Auftrag pro Kunde über unseren quartalsweisen Auslieferungs-Takt bis zum Ticket mit zugesagter Reaktionszeit. Der Takt ist unserer, nicht der von teamspace.
Rechnungen, Auftragsabwicklung, Release- und Sprint-Planung, Support mit SLA, Personalwesen und Vertrieb: der Rundgang durch die eigenen Prozesse der 5 POINT AG.
Sprint
Zwischen dem Release-Fenster und dem einzelnen Arbeitstag liegt der Sprint. Er ist nur belastbar, wenn er mit der Zeit gefüllt wird, die das anwesende Team tatsächlich hat.
Am Ende der Planung weiß jeder, was zu tun ist, und niemand rechnet nach, ob die Woche überhaupt so viele Stunden hat.
Erstgespräch
Erzählen Sie uns von Ihrem nächsten Release.
Ein Satz zu Ihrem Takt und zu dem, was gerade quer liegt, genügt als Einstieg. Vorbereiten müssen Sie nichts.
Bestand
Ein Haus mit eigenem Produkt hat pro Kunde nicht viele Aufträge, sondern einen, der nie endet. In ihm stehen die Service- und Lizenzdaten, und er stellt seine Rechnung selbst, ohne dass jemand monatlich daran denkt.
Verkaufen Sie eine Erweiterung, entsteht dafür ein eigener Auftrag neben dem laufenden. Er wird per Klick zum Projekt und läuft nach der Auslieferung im Bestandsvertrag weiter.
Lizenz-Stand
Bei gehandelten Fremdlizenzen ist die Stückzahl eine Einkaufsfrage. Bei der eigenen ist sie die Rechnungsgrundlage. Jede Aufstockung und jede Kündigung beim Kunden verschiebt den Betrag, der in der nächsten Periode fällig wird, und wenn sie untergeht, merkt es niemand.
So liegt der aktuelle Stand bereit, wenn die nächste wiederkehrende Rechnung ansteht. Ein IT-Systemhaus stellt dieselbe Frage aus der Einkaufsrichtung; für ein Haus mit eigenem Produkt ist sie die Umsatzfrage.
Vergleich
Ein Entwicklungs-Board kennt den Auftrag nicht, die Buchhaltung kennt das Arbeitspaket nicht. Was dazwischen liegt, macht jemand von Hand.
Funktion
Board, Excel, Ticket-Tool, Buchhaltung
teamspace
EmpfohlenNach der Rechnung
Wer viele kleine, wiederkehrende Rechnungen stellt, kann sie nicht einzeln im Blick behalten. Diesen Teil übernimmt das System.
Die Banken-Schnittstelle gehört zur Edition enterprise, der Mahnlauf zur Faktura.
Zielgruppe
teamspace passt zu Herstellern, die ein eigenes Produkt bauen, es weiterentwickeln und den laufenden Betrieb ihrer Kunden begleiten. Drei Zuschnitte, in denen das besonders deutlich wird.
Vertrieb
Wer ein Produkt verkauft, verkauft es oft an viele ähnliche Kunden. Dann zählt weniger das einzelne Gespräch als der Überblick über alle laufenden Gespräche.
Angebot, Auftrag, Projekt und die späteren Tickets hängen danach am selben Kunden. Vertriebschancen und Trichter gehören zusammen zur Edition enterprise; die Kundenverwaltung selbst ist ab office dabei.
Funktionsumfang
Im Tarif enthalten, ohne Modul-Aufpreis. Einzelnes gehört zur Edition enterprise: Kapazitätsplanung, Vertriebsforecast, Banken-Schnittstelle und die DATEV-Übergabe.
Nächster Schritt
Zeigen Sie uns einen Kundenauftrag, der in Ihr nächstes Release soll. Wir zeigen, wie er bei uns durch Angebot, Auftrag, Meilenstein und Rechnung läuft.
Modul-Übersicht
Sechs Bereiche, in denen die Arbeit eines Softwareherstellers zusammenläuft, von der Release-Planung bis zur wiederkehrenden Rechnung.
Arbeitspakete am Release-Meilenstein, klassisch und agil im selben Projekt, mit Backlog und Sprint.
Mehr erfahrenWie viele Entwicklerstunden bis zum nächsten Auslieferungstermin überhaupt zur Verfügung stehen.
Mehr erfahrenDie gebuchte Stunde landet am Arbeitspaket und wird zum Plan-Ist des Releases.
Mehr erfahrenDer Kunde mit seinem Vertrag, seinem Service-Level und allem, was er an Lizenzen bezieht.
Mehr erfahrenAnfragen zum ausgelieferten Produkt, mit zugesagter Restzeit und Buchung auf den Vertrag.
Mehr erfahrenLizenz und Wartung im festen Takt, offene Posten im Blick, E-Rechnung ohne Zusatztool.
Mehr erfahrenWas eine Software für Softwarehersteller können muss
Eine Software für Softwarehersteller führt drei Stränge auf einer Datenbasis. Die Entwicklung am eigenen Produkt hängt am Auslieferungs-Termin. Die Einführung beim einzelnen Kunden hängt an dessen Termin. Lizenz, Wartung und Support laufen unabhängig von beidem weiter. Das unterscheidet ein Softwarehaus vom IT-Systemhaus, das fremde Hardware und Lizenzen handelt, und vom IT-Dienstleister, der Projekte für einzelne Kunden liefert und betreibt.
Der zweite Unterschied liegt im Erlös. Ein Haus mit eigenem Produkt lebt vom Bestand: Lizenzen, Wartung und Supportverträge laufen weiter, unabhängig davon, ob gerade ein Projekt läuft. Eine passende Software führt diese Verträge als Serienverträge, gleicht Zahlungseingänge ab und rechnet Support über das Kontingent hinaus nach Aufwand ab.
Der Unterschied zu gewöhnlicher Projektsoftware liegt im Nadelöhr. Wer Kundenprojekte plant, plant pro Kunde. Ein Softwarehersteller plant gegen eine endliche Entwicklungs-Kapazität, aus der sich alle Kunden gleichzeitig bedienen. Es braucht deshalb eine Sicht, in der Auftrag, Arbeitspaket, Termin und Kapazität dasselbe Bild zeigen. Genau daran entscheidet sich, ob eine Terminzusage hält.
Warum teamspace
Wir bauen dieses Produkt seit über 25 Jahren aus Darmstadt heraus, eigenfinanziert und ohne Investor. Wer bei uns über die Roadmap entscheidet, kennt Ihre Frage aus dem eigenen Montagmorgen.
Ihre Daten liegen in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main und werden ausschließlich in der EU verarbeitet. Die Zertifizierung trägt das Rechenzentrum, nicht teamspace; diese Grenze halten wir sauber, auch in Ausschreibungen.
Der verkaufte Wunsch, das Arbeitspaket im Release, die gebuchte Stunde und die Rechnung sind dasselbe Datum, nur aus vier Blickwinkeln. Nichts davon wird exportiert.
Begriffe
Worte, die zwischen Verkauf, Entwicklung und Support immer wieder vorkommen.
Weitere Branchen
teamspace gibt es für mehrere Branchen. Hier sind fünf neben dem Softwarehersteller.
Eignung
Erstgespräch
Wir besprechen Ihre Auslieferungs-Termine, Ihre Kundenaufträge und Ihre laufenden Verträge. Sie hören eine klare Einschätzung, keine Präsentation.