Einführungsprojekte geben Termine vor
Eine Einführung hat ein Datum. Abnahme, Anpassungen und Layout müssen dann stehen, auch wenn die Entwicklung gerade voll ist.
Sie verkaufen Lizenzen und damit das Versprechen, dass die Software nicht stehen bleibt. Gleichzeitig warten Einführungsprojekte, Kundenwünsche, die eigene Roadmap und der Support auf dieselben Entwickler. In teamspace liegen alle Aufträge und Planungen in einem System. Sie sehen vorher, was eine Verschiebung oder ein neuer Auftrag auslöst, und können agieren, statt nur zu reagieren.
Ihr Alltag
Wer ein eigenes Softwareprodukt entwickelt und vermarktet, kennt diese Herausforderungen. Wir auch, und wir bieten eine Lösung dafür.
Eine Einführung hat ein Datum. Abnahme, Anpassungen und Layout müssen dann stehen, auch wenn die Entwicklung gerade voll ist.
Support-Anfragen, Lizenzen, Rechnungen. Der Kunde von gestern wartet nicht, bis das nächste Release fertig ist.
Was ein Kunde bezahlt hat, bekommen am Ende alle. Deshalb wird es gebündelt geprüft und ausgeliefert, nicht einzeln nachgeschoben.
Was kein Kunde bestellt hat, verliert jeden Prioritätsstreit. Bis es feste Stunden im Release bekommt wie ein bezahlter Auftrag.
ERP ist nicht gleich ERP
Alle Entwicklungsprojekte müssen zum Releasetermin koordiniert, getestet und fehlerfrei sein. Das ist etwas anderes als ein Softwareprojekt für einen einzelnen Kunden, und es braucht andere Werkzeuge.
Kurz erklärt
Ein ERP für Softwarehersteller ist eine Unternehmenssoftware, die alle kaufmännischen und planerischen Prozesse rund um ein eigenes Softwareprodukt in einem System verbindet. Dazu gehören Angebot und Vertrieb, die Produktentwicklung, Kundenprojekte, Releases, Lizenz- und Wartungsverträge sowie Support und Abrechnung. Ein gutes ERP sorgt dafür, dass diese Bereiche nahtlos zusammenarbeiten und Softwareunternehmen trotz begrenzter Entwicklungskapazitäten den Überblick über Termine, Ressourcen und laufende Verträge behalten.
Drei Stränge gehören dabei in dasselbe System: die Entwicklung am eigenen Produkt, die Einführung beim einzelnen Kunden und die laufenden Verträge über Lizenz, Wartung und Support. Der erste hängt am Auslieferungstermin, der zweite am Termin des Kunden, der dritte läuft unabhängig von beiden weiter. teamspace führt alle drei, von der Releaseplanung über die Kapazität bis zur wiederkehrenden Rechnung.
Aus dem eigenen Haus
„Ohne teamspace könnten wir unser Geschäft nicht abwickeln. Wir bauen selbst Software und setzen für alle unsere administrativen Prozesse teamspace ein, kein anderes System.“
Rechnungen, Release-Planung, Support-Tickets: alles liegt bei uns im selben System. Wie das im Alltag aussieht, zeigt das Video weiter unten.
Vom Verkauf bis zur Auslieferung
Angebot, Release und laufender Vertrag greifen ineinander, weil sie dieselben Daten benutzen. Niemand tippt etwas ein zweites Mal.
Ist die Anpassung verkauft, machen Sie aus dem Angebot per Klick den Auftrag und daraus das Projekt. Was der Kunde bezahlt hat, hängt am Paket, bis es bei ihm ist.
An diesem Meilenstein hängen die Arbeitspakete und die Mitarbeitenden, die daran arbeiten. Ob Sie monatlich ausliefern, alle sechs Wochen oder halbjährlich, entscheiden Sie.
Lizenz und Wartung laufen als Serienvertrag im eingestellten Rhythmus weiter. Support über das Kontingent hinaus kommt nach Aufwand dazu.
Der Release-Takt
Beides landet im selben Release, weil jede Änderung am Produkt geprüft sein muss, bevor sie zu allen Kunden geht. Ohne feste Fenster ufert das Testen aus. Und entscheiden können Sie nur zwischen Dingen, die nebeneinander liegen.
Freeze 24.07., danach nur noch Test
aus Q3 verschoben
Der Vertrieb sagt keinen Termin zu, den die Entwicklung nicht halten kann: was nicht mehr hineinpasst, steht sichtbar im nächsten Fenster.
Das Beispiel zeigt unseren eigenen Takt mit vier Auslieferungen im Jahr. Ihrer kann monatlich sein, alle sechs Wochen oder halbjährlich. Ein Meilenstein in teamspace ist ein Termin, den Sie setzen, kein vorgegebenes Quartal. Bis zum Freeze können Sie den Plan noch umstellen.
Vor der Zusage
Teuer wird die Zusage, die jemand gibt, ohne die freien Stunden zu kennen. Im Backlog liegt deshalb alles nebeneinander. Was einen zugesagten Termin hat, trägt ein Datum, alles andere eine Priorität. Manches gehört zu einem größeren Projekt, manches steht als einzelnes Arbeitspaket für sich.
Meldet sich jemand krank oder fällt ein Auftrag aus, sehen Sie das sofort im Plan und nicht erst im nächsten Statusbericht. Bis zum Freeze können Sie umstellen. Danach ist das Fenster zu, weil getestet wird.
„Die Zeiterfassung ist wesentlich einfacher und komfortabler als in Excel."
Was Hersteller gewinnen
Der Einsatzplan zeigt die freien Stunden, Lizenzen und Wartung rechnen sich von selbst ab, und im Ticket kann bereits festgelegt werden, welche Supportzeit automatisch per Nachweis verrechenbar ist.
Takt
Am Meilenstein hängen die Arbeitspakete und die Menschen, die sie bauen. Beides steht nebeneinander, bevor jemand etwas zusagt.
Bestand
Der Vertrag verlängert sich im eingestellten Rhythmus und stellt seine Rechnung selbst.
Support
Aus Mail und Telefon werden Tickets, die die zugesagte Reaktionszeit als Restzeit mitführen. Bezahlte Stunden buchen Sie direkt am Ticket.
Zwischen Wunsch und Version
In teamspace hängen Auftrag, Release, Ticket und Rechnung zusammen. Was erbracht ist, bleibt nicht zwischen zwei Listen liegen.
Der Weg einer Anpassung
Sieben Schritte, ohne dass jemand Daten von der Angebotsvorlage ins Ticket-Tool und weiter in den Entwicklungsplan überträgt.
Hier steckt die eigentliche Arbeit: Umfang, Aufwand, Preis. Alles Weitere entsteht daraus.
Aus dem angenommenen Angebot wird der Auftrag, aus dem Auftrag das Projekt mit seinen Arbeitspaketen. Ohne Auftrag kein Projekt.
Mit Datum, wenn ein Termin zugesagt ist, sonst mit Priorität. Das nächste Release zieht sich das Wichtigste heraus, bis die Stunden aufgebraucht sind.
Der Sprint nimmt so viele Pakete auf, wie die Zeit des Teams hergibt. Wie lang er ist, entscheiden Sie. Bei uns sind es zwei Wochen.
Ab dem Freeze kommt nichts mehr dazu. Was nicht fertig ist, steht im nächsten Fenster. Dann wird geprüft, was an alle Kunden geht.
Der Bearbeiter meldet die Übergabe, die Rechnung entsteht aus dem Projekt. Niemand sucht die Positionen neu zusammen.
Die ausgelieferte Erweiterung läuft im laufenden Auftrag des Kunden weiter, mit Service- und Lizenzdaten am selben Kontakt.
Wir sind selbst Softwarehersteller und führen unsere Verwaltung, unsere Planung und unsere Abrechnung in teamspace. Im Praxisbericht geht unser Vorstand durch, wie das aussieht: der laufende Auftrag pro Kunde, unsere vier Auslieferungen im Jahr, das Ticket mit zugesagter Reaktionszeit. Der Takt ist unserer, teamspace gibt keinen vor.
Rechnungen, Auftragsabwicklung, Release- und Sprint-Planung, Support mit SLA, Personalwesen und Vertrieb: der Rundgang durch die eigenen Prozesse der 5 POINT AG.
Sprint
Alle geplanten Aufgaben aus dem Sprintlog werden dann im Team abgearbeitet, sodass nach dem Sprint wieder eine lauffähige Version existiert.
Am Ende der Planung weiß jeder, was er tut. Und niemand rechnet nach, ob die Woche überhaupt so viele Stunden hat.
Erstgespräch
Erzählen Sie uns von Ihrem nächsten Release.
Ein Satz zu Ihrem Takt und zu dem, was gerade quer liegt, reicht als Einstieg. Vorbereiten müssen Sie nichts.
Praxistipp
Wer ein eigenes Produkt verkauft, hat pro Kunde häufig wiederkehrende und zusätzlich nach Bedarf anfallende Gebühren. Sinnvoll ist es dafür, pro Kunde genau einen Supportvertrag anzulegen, der Lizenzen, Kontingente und Stundensätze für zusätzlichen Support enthält und der sich komplett selber abrechnet. Echte Projekte erhalten einen anderen Auftrag und werden separat abgerechnet.
Lizenz-Stand
Rechnen Sie nach Dauer und Anzahl der Lizenzen ab, ist es oft aufwendig, unterjährig den Überblick über die gewünschten Anpassungen zu behalten. teamspace berechnet das automatisch und passt optional auch die Laufzeiten gemäß Ihren Vorgaben an.
Steht die nächste wiederkehrende Rechnung an, liegt der Stand schon bereit.
Vergleich
Board, Excel, Ticketsystem, SharePoint: jedes davon ist in seinem Feld gut. Nur kennt das Entwicklungs-Board den Auftrag nicht und die Ablage das Arbeitspaket nicht. Alles dazwischen macht jemand von Hand.
Funktion
Verschiedene Einzeltools
teamspace
EmpfohlenNach der Rechnung
Wer viele kleine Rechnungen im Monat stellt, kann sie nicht einzeln verfolgen. Diesen Teil übernimmt das System.
Die Banken-Schnittstelle gehört zur Edition enterprise, der Mahnlauf zur Faktura.
Zielgruppe
teamspace passt zu Herstellern, die ein eigenes Produkt bauen, es weiterentwickeln und den laufenden Betrieb ihrer Kunden begleiten. In diesen drei Zuschnitten wird das besonders deutlich.
Eignung
Vertrieb
Wer ein Produkt verkauft, verkauft es oft an viele ähnliche Kunden. Dann zählt weniger das einzelne Gespräch als der Überblick über alle laufenden.
Angebot, Auftrag, Projekt und die späteren Tickets hängen danach am selben Kunden. Vertriebschancen und Trichter gehören zur Edition enterprise, die Kundenverwaltung selbst ist ab office dabei.
Funktionsumfang
Im Tarif enthalten, ohne Aufpreis pro Modul. Einzelnes gehört zur Edition enterprise: Kapazitätsplanung, Vertriebsforecast, Banken-Schnittstelle und die Übergabe an DATEV.
Nächster Schritt
Zeigen Sie uns einen Kundenauftrag, der in Ihr nächstes Release soll. Wir zeigen Ihnen, wie er bei uns durch Angebot, Auftrag, Meilenstein und Rechnung läuft.
Modul-Übersicht
Sechs Bereiche, in denen die Arbeit eines Softwareherstellers zusammenläuft, von der Releaseplanung bis zur wiederkehrenden Rechnung.
Arbeitspakete am Meilenstein, klassisch und agil im selben Projekt, mit Backlog und Sprint.
Mehr erfahrenWie viele Entwicklerstunden bis zum nächsten Auslieferungstermin überhaupt frei sind.
Mehr erfahrenDie gebuchte Stunde landet am Arbeitspaket und zählt im Soll-Ist des Releases mit.
Mehr erfahrenDer Kunde mit seinem Vertrag, seinem Service-Level und allem, was er an Lizenzen bezieht.
Mehr erfahrenAnfragen zum ausgelieferten Produkt, mit Restzeit und Buchung auf den Vertrag.
Mehr erfahrenLizenz und Wartung im festen Takt, offene Posten im Blick, E-Rechnung ohne Zusatztool.
Mehr erfahrenAbgrenzung
Alle drei verkaufen Leistung an Firmenkunden, kaufmännisch liegt die Mitte aber woanders. Ein IT-Systemhaus handelt zusätzlich mit fremder Hardware und fremden Lizenzen, die als eigene Posten neben der eigenen Leistung auf der Rechnung stehen. Ein IT-Dienstleister liefert und betreibt Projekte für einzelne Kunden. Ein Softwarehaus baut ein Produkt, das bei allen Kunden dasselbe ist, und liefert es im eigenen Takt aus. Eine Software für Softwarehersteller muss deshalb den Takt abbilden können, nicht nur das einzelne Projekt.
Der zweite Unterschied liegt im Erlös. Ein Haus mit eigenem Produkt lebt vom Bestand. Lizenzen, Wartung und Supportverträge laufen weiter, auch wenn gerade kein Projekt läuft. Eine passende Software führt diese Verträge als Serienverträge, gleicht die Zahlungseingänge ab und rechnet Support über das Kontingent hinaus nach Aufwand ab.
Daraus folgt der dritte Unterschied, die Reihenfolge der Entscheidung. Wer Kundenprojekte plant, entscheidet pro Projekt. Ein Hersteller entscheidet vor jedem Auslieferungstermin einmal für alle: Welcher bezahlte Kundenwunsch und welcher Punkt der eigenen Roadmap bekommen die knappen Stunden? Diese Entscheidung braucht Auftrag, Arbeitspaket, Termin und freie Stunden in einem Bild. Daran entscheidet sich, ob eine Zusage hält.
Warum teamspace
Wir bauen dieses Produkt seit über 25 Jahren in Darmstadt, eigenfinanziert und ohne Investor. Wer bei uns über die Roadmap entscheidet, kennt Ihre Frage aus dem eigenen Montagmorgen.
Ihre Daten liegen in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main und werden ausschließlich in der EU verarbeitet. Zertifiziert ist das Rechenzentrum, nicht teamspace selbst. Diese Grenze halten wir auch in Ausschreibungen sauber.
Der verkaufte Wunsch, das Arbeitspaket im Release, die gebuchte Stunde und die Rechnung sind derselbe Vorgang aus vier Blickwinkeln. Nichts davon wird exportiert.
Begriffe
Worte, die zwischen Verkauf, Entwicklung und Support immer wieder fallen.
Weitere Branchen
teamspace gibt es für mehrere Branchen. Hier sind fünf neben dem Softwarehersteller.
Erstgespräch
Wir sprechen über Ihre Auslieferungstermine, Ihre Kundenaufträge und Ihre laufenden Verträge. Sie bekommen eine klare Einschätzung, keine Präsentation.