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teamspace

Unternehmenssteuerung: Wie führen wir auf Basis aktueller Daten?

Über den sechs operativen Prozessen liegt eine Steuerungsebene. teamspace verdichtet ihre Daten zu acht Kennzahlen in einem Cockpit für die Geschäftsleitung, mit eigener Ampellogik und einem klaren Reifegradmodell.

Drei Ebenen, ein Datenbestand

Sechs Prozesse, acht Kennzahlen, eine Sicht.

Die operativen Prozesse laufen im Tagesgeschäft. teamspace verdichtet ihre Daten zu acht Kennzahlen und führt sie zu einer Management-Sicht zusammen. Jede Ebene liest denselben Sachverhalt auf ihrer Flughöhe, und ein Klick führt von der Kennzahl zurück bis zum einzelnen Vorgang.

Cockpit Geschäftsleitung
eine Sicht · heute
Acht Kennzahlen mit Ampellogik
Auftragseingang
Pipeline
Umsatz
Forecast
Marge
Auslastung
Umsatz / Kopf
Liquidität
Sechs operative Prozesse ein Datenbestand
Vertrieb
Projekt
Abrechnung
Kosten
Service
Mitarbeiter

Von unten nach oben verdichtet, von oben nach unten per Klick zurück bis zur einzelnen Vertriebschance.

Acht Kennzahlen

Acht Kennzahlen für die Top-Sicht.

Bewusst auf acht reduziert. Mehr verwässert die Aufmerksamkeit, weniger lässt eine entscheidende Frage offen. Jede Kennzahl hat eine Leitfrage und gehört zu einem Prozess. Die Grünwerte sind branchentypische Richtwerte, frei konfigurierbar.

Auftragseingang

Wie entwickelt sich der zukünftige Umsatz? Grün liegt über dem Umsatzziel. Frühindikator für Wachstum und Puffer.

Pipelinewert

Wie viel Potenzial liegt im Vertrieb? Als Richtwert das Zwei- bis Vierfache des Monatsumsatzes, für stabile Auslastung.

Umsatz (Ist)

Wie läuft das Geschäft aktuell? Grün heißt im Plan oder leicht darüber. Die zentrale Leistungskennzahl.

Umsatzforecast

Wohin läuft der Umsatz? Aus offenen Aufträgen und Verträgen hochgerechnet. Basis für Entscheidungen, die nach vorn wirken.

Projektprofitabilität

Verdienen wir an unseren Projekten? Aus Deckungsbeitrag und Earned Value. Als Richtwert 15 bis 30 Prozent Marge, branchenabhängig.

Mitarbeiterauslastung

Nutzen wir Ressourcen gut? Verrechenbare Stunden im Verhältnis zur Arbeitszeit, als Richtwert 70 bis 85 Prozent. Schlüsselgröße zwischen Effizienz und Luft für Akquise.

Umsatz pro Mitarbeiter

Wie produktiv ist das Unternehmen? Jahresumsatz je Kopf, branchentypisch 100 bis 250 Tausend Euro. Ein Maß für Skalierbarkeit.

Liquidität

Sind wir finanziell stabil? Aus offenen Posten und erwarteten Einnahmen. Als Richtwert zwei bis sechs Monate Fixkosten gedeckt.

Kennzahlen im Zusammenspiel

Eine Kennzahl allein lügt manchmal.

Die acht Kennzahlen sind nicht einzeln zu lesen. Erst die Kombination zeigt das wahre Bild. Eine hohe Auslastung sieht gut aus, bis daneben eine magere Marge steht. Dann arbeitet das Team viel und verdient wenig, ein Hinweis auf zu niedrige Sätze oder Projekte, die aus dem Ruder laufen. Das gilt für mehrere Paare. Hoher Umsatz ohne Liquidität heißt, die Rechnungen sind gestellt, aber nicht bezahlt. Eine große Pipeline ohne Abschlüsse ist trügerische Sicherheit. Wer die Kennzahlen nebeneinander legt, sieht die Geschichte hinter der einzelnen Zahl.
  • Hohe Auslastung, niedrige Marge: viel Arbeit, wenig Ertrag.
  • Hoher Umsatz, knappe Liquidität: gestellt, aber nicht bezahlt.
  • Volle Pipeline, wenig Abschlüsse: trügerische Sicherheit.

Standortbestimmung

Welche Ihrer Kennzahlen steht heute auf Rot?

Im 15- bis 30-minütigen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihr Management-Reporting und ordnen es einem Reifegrad zu.

Der Steuerungs-Rhythmus

Aus Kennzahlen werden Entscheidungen.

Steuerung ist kein Monatsbericht, sondern ein Rhythmus. Aus der gemessenen Lage wird eine Maßnahme, deren Wirkung im nächsten Durchlauf wieder sichtbar ist.

  1. 1

    Messen

    Lage verdichten

    Die Daten der operativen Prozesse laufen zu acht Kennzahlen zusammen, tagesaktuell und einheitlich definiert.

    8 Kennzahlentagesaktuell
  2. 2

    Bewerten

    Ampel prüfen

    Jede Kennzahl hat Schwellen für Grün, Gelb und Rot. Der Blick geht zuerst auf das, was kippt.

    GrünGelbRot
  3. 3

    Entscheiden

    Abweichung priorisieren

    Rote Werte hängen oft zusammen. Statt überall gleichzeitig zu handeln, legt das Management eine Reihenfolge fest.

    ReihenfolgeUrsache
  4. 4

    Handeln

    Maßnahme im Prozess

    Jede Kennzahl gehört zu einem Prozess mit Eigentümer. Die Maßnahme landet dort, wo sie wirkt, nicht in einer Liste.

    EigentümerProzess
  5. 5

    Nachhalten

    Wirkung im Review

    Im nächsten Durchlauf zeigt dieselbe Kennzahl, ob die Maßnahme greift. Aus Bericht wird gelebte Steuerung.

    wöchentlichmonatlich

Typische Fehler

Wenn Dashboards niemand mehr anschaut.

Viele Management-Dashboards sind voll und trotzdem nutzlos. Sie zeigen zu viele Kennzahlen ohne Struktur, ohne Bezug zu den Prozessen und ohne aktuelle Daten. Die Antwort ist ein bewusst schlankes Cockpit, das eine echte Steuerungsebene bildet statt einer Zahlentapete. Acht klar definierte Größen mit Ampel schlagen vierzig ohne Ordnung. Wer weniger zeigt, sieht am Ende mehr.
  • Zu viele Kennzahlen: Wer 40 Zahlen zeigt, signalisiert Hilflosigkeit.
  • Keine Struktur: Eine sinnvolle Ordnung folgt der Wertschöpfungskette.
  • Kein Prozessbezug: Eine Kennzahl ohne Eigentümer ist Dekoration.
  • Keine Aktualität: Was eine Woche alt ist, trägt keine Entscheidung.

Reifegrad

Vom Bauchgefühl zum Live-Cockpit.

Kein Unternehmen springt sofort auf die höchste Stufe. Wir bewerten die Steuerung auf einem Sechs-Stufen-Modell, das den realistischen Weg sichtbar macht.

Level 0: ungeplant

Steuerung läuft über Bauchgefühl und einzelne Excel-Listen. Keine konsistenten Kennzahlen.

Level 1: manuell

Monatliche Reports aus Excel, oft mit Wochen Verzögerung. Definitionen variieren zwischen Bereichen.

Level 2: strukturiert

Ein definierter Kennzahlen-Satz, manuell aus mehreren Tools zusammengeführt. Quartal läuft, der Monat hakt.

Level 3: assistiert

Ein Auswertungs-Werkzeug zieht Daten aus den operativen Systemen. Die Quellen müssen noch gepflegt werden.

Level 4: weitgehend automatisiert

Ein integriertes Cockpit mit Live-Daten. Ampellogik je Kennzahl, Forecast über mehrere Monate.

Level 5: vollständig automatisiert

Live-Cockpit mit Frühwarnung, Drill-Down von der Kennzahl bis zum Einzelvorgang und Trendhochrechnung.

Individuelle Zielwerte

Branche, Größe und Strategie bestimmen das Grün.

Die genannten Grünwerte sind Richtwerte, keine Dogmen. Was eine gesunde Auslastung oder eine gute Marge ist, hängt von Branche, Geschäftsmodell, Größe und der Frage ab, ob ein Haus eher zum Festpreis oder nach Aufwand arbeitet. teamspace lässt die Schwellen für Grün, Gelb und Rot pro Kennzahl frei setzen und über die Zeit anpassen. Das ist mehr als Kosmetik. Akzeptierte Ziele werden für Entscheidungen genutzt, ignorierte nicht. Eine realistische Ampel, die das eigene Haus abbildet, schlägt eine ambitionierte, die niemand ernst nimmt.
  • Schwellen für Grün, Gelb und Rot je Kennzahl, individuell pro Unternehmen.
  • Anpassbar über die Zeit, wenn Wachstum oder Markt die Ziele verschieben.
  • Realistisch statt ambitioniert blind, damit die Werte gelten.

Reporting klassisch gegen teamspace-Steuerung.

Funktion Klassisches Reporting teamspace-Steuerung
Datenquellen Aus mehreren Tools per Export zusammengetragen Ein gemeinsamer Datenbestand, Zahlen leben in den Prozessen
Aktualität Monatsreport Mitte des Folgemonats Tagesaktuell, aus dem laufenden Tagesgeschäft
Definition Je Bereich anders, Streit über den Umsatzbegriff Acht einheitlich definierte Kennzahlen, prozessübergreifend
Verantwortung Kennzahl ohne klaren Eigentümer Jede Kennzahl hat einen Prozess und einen Eigentümer
Drill-Down Endet beim Chart in der Präsentation Von der Kennzahl bis zum einzelnen Vorgang
Ampellogik Nicht vorhanden oder fest verdrahtet Schwellen je Kennzahl, frei konfigurierbar

Das Zielbild

Steuerung statt Berichtswesen.

Eine Unternehmenssteuerung ist die Führung des Unternehmens auf Basis weniger zentraler Kennzahlen, die aus den operativen Prozessen verdichtet und laufend gegen Zielwerte gemessen werden. Ein gutes Cockpit, auch Management-Cockpit oder Kennzahlen-Cockpit genannt, ist dabei mehr als die Summe schöner Charts: Es reduziert die Lage auf wenige Kennzahlen, die eine Entscheidung stützen. Aus Rückblick wird Frühwarnung, aus diffuser Zuständigkeit eine klare Verantwortung je Prozess. Der entscheidende Schritt ist die Verbindung. Klickt die Geschäftsleitung auf eine rote Pipeline, landet sie mit wenigen Klicks bei den Vertriebschancen, die das Problem verursachen. Weil teamspace zugleich das operative System ist, in dem Vertrieb, Projekt, Rechnung und Personal leben, ist die Zahl ohne Export aktuell und wird an ihrem Ursprung gepflegt, nicht nachträglich abgebildet. Das ist der Unterschied zwischen einem Haus, das vom Zufall lebt, und einem, das planbar geführt wird.
  • Frühwarnung statt Rückblick: die Kennzahl zeigt, was kommt.
  • Verantwortung je Prozess statt diffuser Zuständigkeit.
  • Diskussion über Maßnahmen statt über die Herkunft der Zahlen.

Beteiligte Module

Woher die acht Kennzahlen kommen.

Jede Kennzahl zieht ihre Daten aus einem operativen Bereich. Sechs Module von teamspace speisen die Steuerungsebene.

Vertriebscontrolling

Pipeline, Forecast, Conversion und Auftragseingang aus dem Vertrieb.

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Projektcontrolling

Marge, Soll-Ist, Earned Value und Frühwarnung je Projekt.

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Rechnungssoftware

Umsatz und Forecast aus offenen Aufträgen und Verträgen.

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Kapazitätsplanung

Auslastung und Vorschau über alle Mitarbeiter und Skills.

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Service Desk

SLA-Erfüllung und Servicekosten als Teil der Profitabilität.

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Häufige Fragen zur Unternehmenssteuerung

Warum genau acht Kennzahlen?
Weil acht die Balance zwischen Überblick und Detail treffen. Vier sind zu wenig, um Vertrieb, Lieferung, Finanzen und Personal abzubilden. Mehr als zehn überfordern den Blick eines wöchentlichen Reviews. Die acht Kennzahlen decken die Wertschöpfungskette ab und sind jeweils einem Prozess zugeordnet.
Müssen wir die genannten Zielwerte übernehmen?
Nein. Die Richtwerte, etwa das Zwei- bis Vierfache des Monatsumsatzes für die Pipeline, sind ein Startpunkt für viele B2B-Dienstleister. Optimale Werte hängen von Branche, Geschäftsmodell, Größe und Strategie ab. teamspace lässt die Ampelschwellen je Kennzahl frei definieren und über die Zeit anpassen.
Was ist der Unterschied zu einem klassischen Auswertungs-Tool?
Ein reines Auswertungs-Tool zieht Daten aus den operativen Systemen und stellt sie dar. teamspace ist zugleich das operative System: Vertrieb, Projekt, Rechnung und Personal leben hier. Das Cockpit ist deshalb ohne Export aktuell, und die Definition einer Kennzahl wird am Ursprung gepflegt, nicht nachträglich abgebildet.
Wie oft soll die Geschäftsleitung das Cockpit anschauen?
Mindestens wöchentlich für die Top-Sicht, monatlich für die Reviews mit der Bereichsleitung. Beim ersten Aufbau einer Steuerung sind tägliche Blicke sinnvoll, um Vertrauen in die Datenqualität zu gewinnen. Sobald das Cockpit etabliert ist, reicht eine bewusste Rhythmik.
Wie steuern wir, wer welche Kennzahlen sieht?
Über das Berechtigungssystem von teamspace. Es regelt, wer welche Informationen einsehen und bearbeiten darf. So sieht die Geschäftsleitung das volle Cockpit, während andere Rollen nur die für sie relevanten Kennzahlen und Vorgänge erhalten.
Was tun, wenn drei Kennzahlen rot sind?
Genau dafür ist die Ampellogik gedacht. Sie zwingt dazu, eine Reihenfolge festzulegen, statt überall gleichzeitig zu handeln. Häufig hängen die roten Werte zusammen. Rote Pipeline, roter Forecast und eine schwache Auslastungsvorschau gehören meist zusammen und werden über den Vertriebsprozess gelöst, nicht in drei getrennten Maßnahmen.

Welche der acht Kennzahlen steht bei Ihnen heute auf Rot?

Im 15- bis 30-minütigen Erstgespräch ordnen wir Ihr Management-Reporting einem Reifegrad zu und zeigen, wie das Cockpit in wenigen Wochen ein verlässlicher Standard wird.