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Ressourcenplanung Vorlage für Excel: Kapazität und Auslastung im Team

Wer hat in den nächsten Wochen noch Zeit für Projekte, und wer ist schon verplant? Die Excel-Vorlage rechnet Kapazität und Auslastung je Person und Woche. Das PDF ist ein Einsatzplan für die laufende Woche.

  • 26 Wochen mit Kalenderwochen aus dem Startdatum, für bis zu 12 Personen
  • Kapazität aus Wochenstunden, Projektanteil und Abwesenheit
  • Auslastung mit Ampel: unter 70 %, 70 bis 100 % und über 100 %

Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Stand Oktober 2026.

Kurz erklärt

Was ist Ressourcenplanung?

Ressourcenplanung legt fest, welche Person wann wie viel Zeit für welches Projekt einsetzt. Sie stellt die verfügbare Kapazität eines Teams den geplanten Stunden gegenüber und zeigt, wo Engpässe und wo freie Zeiten entstehen. Geplant wird meist Woche für Woche, von der Projekt- oder Teamleitung.

Kapazität
(Wochenstunden minus Abwesenheit) mal Anteil für Projekte
Auslastung
Geplante Projektstunden geteilt durch die Kapazität derselben Woche
In dieser Vorlage
Excel über 26 Wochen für bis zu 12 Personen, mit Ampel je Person und Woche. Dazu ein Wochen-Einsatzplan als PDF.

Download

Die Monate in Excel, die Woche auf Papier

In der Excel-Datei planen Sie ein halbes Jahr im Voraus, Woche für Woche. Der Einsatzplan als PDF zeigt dagegen, wer an welchem Tag woran arbeitet, etwa für die Montagsrunde oder die Pinnwand.

  • Ressourcenplanung 26 Wochen (Excel)

    Team, Abwesenheiten, Kapazität und Auslastung je Woche mit Ampel, Teamsumme und Stunden je Projekt. Mit Beispiel.

    Excel · 71 KB · 5 Blätter

    Excel
  • Einsatzplan Woche (PDF, ausfüllbar)

    Querformat, zehn Personen mal fünf Tage. Am Bildschirm ausfüllen oder ausdrucken. Mit Beispielseite.

    PDF · 132 KB · 2 Seiten

    PDF

Die Excel-Dateien funktionieren auch in LibreOffice, Apple Numbers und Google Tabellen (dort über Datei, Importieren). Die PDFs lassen sich im Browser oder in jedem PDF-Programm am Bildschirm ausfüllen. Kein Blattschutz, kein Passwort: Sie können alles an Ihr Unternehmen anpassen.

Beispiel

Kalenderwoche 4 bei der Weber IT GmbH

Sechs Personen, vier Kundenprojekte. Ab Januar laufen die Einführung bei der Müller GmbH und die Datenübernahme bei Hansen & Partner parallel. In KW 4 sieht man sofort, wo es hakt: Aylin Demir und Lukas Brandt sind mit über 100 % verplant, Sophie Lang hat noch Luft. Im Beispielblatt fällt außerdem KW 46 auf, in der Tobias Krämer Urlaub hat und trotzdem Stunden für ihn eingeplant sind.

PersonWochenstd.Anteil ProjekteAbwesenheit (Std.)Kapazität (Std.)Geplant (Std.)Auslastung
Jana Weber4050 %020,01890 %
Tobias Krämer4085 %034,034100 %
Aylin Demir3290 %028,832111 %
Lukas Brandt4080 %032,036113 %
Sophie Lang4070 %028,02071 %
Max Hoffmann20100 %020,01680 %
KW 4/2027 aus dem Beispielblatt: Kapazität, geplante Stunden und Auslastung je Person. Die grauen Spalten rechnet die Excel-Datei.Grau: rechnet die Excel-Datei selbst

Kapazität ist nicht Arbeitszeit: Tobias Krämer arbeitet 40 Stunden, für Projekte stehen aber 85 % zur Verfügung, also 34 Stunden. Der Rest geht in Abstimmungen, Vertrieb und Verwaltung. Wer mit der vollen Arbeitszeit plant, plant von Anfang an zu knapp.

Grundwissen

Ressourcenplanung: was die Zahlen bedeuten

Eine Ressourcenplanung ist nur so gut wie die Kapazität, mit der sie rechnet. Hier steht, wie die Vorlage rechnet und warum.

Zuletzt aktualisiert:

Was bei der Ressourcenplanung verteilt wird

Bei der Ressourcenplanung wird verteilt, was ein Team an Zeit hat: auf Projekte, auf Personen und auf Wochen. Am Ende steht für jede Person und Woche eine Zahl, wie viel davon schon vergeben ist. Im Dienstleistungsgeschäft geht es dabei fast immer um Menschen, seltener um Räume oder Geräte.

Oft heißt dasselbe auch Kapazitätsplanung oder Personaleinsatzplanung. Genau genommen ist die Kapazitätsplanung der Teil, der fragt, wie viel Zeit überhaupt da ist.

Kapazität richtig rechnen

Die Vorlage rechnet: Kapazität = (Wochenstunden minus Abwesenheit) mal Anteil für Projekte. Der Anteil steht im Blatt „Team“ und deckt alles ab, was keine Projektarbeit ist: Führung, Vertrieb, Support, interne Termine. Abwesenheiten wie Urlaub und Feiertage tragen Sie je Woche in Stunden ein.

Bei Teilzeit zählen nur die Tage, an denen die Person arbeitet. Wer montags bis donnerstags arbeitet, verliert durch einen Feiertag am Freitag keine Stunde.

Wie viel Auslastung ist gesund?

Die Vorlage färbt unter 70 % gelb, 70 bis 100 % grün und darüber rot. Die Grenzen sind Erfahrungswerte, keine Norm, und lassen sich in der bedingten Formatierung ändern. Planen Sie nicht dauerhaft auf 100 %. Kurzfristige Anfragen, Abstimmungen und Krankheit brauchen Luft, sonst kippt der Plan bei der ersten Störung.

Überplanung ist auch eine Frage der Arbeitszeit

Die werktägliche Arbeitszeit darf acht Stunden nicht überschreiten. Bis zu zehn Stunden sind nur möglich, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden (§ 3 ArbZG). Eine dauerhaft rote Ampel ist deshalb nicht nur ein Planungsproblem.

Typische Fehler

  • Mit der Vertragsarbeitszeit statt mit dem Projektanteil planen.
  • Urlaub, Feiertage und Schulungen vergessen, vor allem um Weihnachten und Ostern.
  • Einmal im Quartal planen und dann nicht mehr anfassen. Ein Plan, der nicht jede Woche aktualisiert wird, ist nach einem Monat Geschichte.
  • Den Plan nie mit den tatsächlich gebuchten Stunden vergleichen.

In vier Schritten

So planen Sie mit der Vorlage

  1. 1

    Team und Projekte anlegen

    Im Blatt „Team“ je Person Wochenstunden und den Anteil für Projekte eintragen. Darunter die Projekte, die geplant werden sollen.

  2. 2

    Startwoche und Abwesenheiten eintragen

    Im Blatt „Planung“ die erste Woche setzen. Dann je Person Urlaub, Feiertage und andere Abwesenheiten in Stunden eintragen, bevor Sie Projektstunden verteilen.

  3. 3

    Stunden verteilen

    Je Person das Projekt aus der Liste wählen und die geplanten Stunden je Woche eintragen. Kapazität, Auslastung und Teamsumme rechnet das Blatt.

  4. 4

    Jede Woche nachsteuern

    Rote Felder zuerst: Arbeit verschieben, verteilen oder Termine neu verhandeln. Am besten jede Woche zur selben Zeit, mit dem Einsatzplan für die kommende Woche als Ergebnis.

Ehrlich gesagt

Wann die Tabelle reicht und wann nicht

Für ein kleines Team mit einer planenden Person ist die Excel-Vorlage ein solides Werkzeug. An ihre Grenzen kommt sie, wenn Planung, Abwesenheiten und gebuchte Zeiten aus verschiedenen Quellen zusammenkommen, etwa aus Urlaubskalender, Zeiterfassung und Projektmanagement.

Die Vorlage reicht, wenn

  • ein Team bis etwa zehn Personen von einer Person geplant wird,
  • sich die Projekte in Wochen planen lassen und nicht in Tagen,
  • der Plan einmal pro Woche in Ruhe aktualisiert wird.

Eng wird es, wenn

  • mehrere Teamleitungen gleichzeitig in derselben Datei planen,
  • Urlaub und Krankheit schon in einem anderen System stehen und abgetippt werden,
  • geplante und tatsächlich gebuchte Stunden nebeneinander stehen sollen,
  • Freelancer und Teilzeitkräfte mit wechselnden Zeiten dazukommen.

Was teamspace in der Edition enterprise anders macht

Die Kapazitätsplanung in teamspace (Edition enterprise) plant mit einem Assistenten ein, der Urlaub, Krankheit und Vertragsarbeitszeit berücksichtigt. Sie planen erst grob, dann fein, verschieben per Drag & Drop und sehen die Auslastung pro Person und Woche als Grafik.

  • Assistent plant ein und berücksichtigt Urlaub, Krankheit und Vertragsarbeitszeit
  • Grob- und Feinplanung, Verschieben per Drag & Drop
  • Planung nach Abteilung, Kunde oder Skill
  • Freelancer mit eigener Lizenz einplanbar

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Ressourcenplanung und Kapazitätsplanung?
Die Kapazitätsplanung fragt, wie viel Zeit ein Team überhaupt für Projekte hat. Die Ressourcenplanung verteilt diese Zeit auf Projekte und Personen. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet. Die Vorlage deckt beides ab: oben die Kapazität, darunter die geplanten Stunden.
Reicht für die Kapazitätsplanung Excel, oder braucht es eine Software?
Für die Ressourcenplanung Excel zu nehmen, ist bei einem Team bis etwa zehn Personen, das eine Person einmal pro Woche plant, völlig in Ordnung. Mühsam wird es, wenn mehrere Teamleitungen in derselben Datei planen, Urlaub und Krankheit aus einem anderen System abgetippt werden oder geplante und gebuchte Stunden nebeneinander stehen sollen. In teamspace gibt es die Kapazitätsplanung in der Edition enterprise: Ein Assistent plant ein und berücksichtigt dabei Urlaub, Krankheit und Vertragsarbeitszeit.
Wie berechne ich die Auslastung eines Mitarbeiters?
Geplante Projektstunden geteilt durch die Kapazität derselben Woche. Ein Beispiel: 40 Stunden Arbeitszeit, 80 % davon für Projekte, keine Abwesenheit, ergibt 32 Stunden Kapazität. Sind 28 Stunden geplant, liegt die Auslastung bei 88 %.
Warum zeigt die Vorlage ein rotes Ausrufezeichen?
Dann sind für eine Person Stunden geplant, obwohl sie in dieser Woche keine Kapazität hat, meist wegen Urlaub. Das passiert schnell, wenn Urlaub nachträglich eingetragen wird. Verschieben Sie die geplanten Stunden in eine andere Woche oder zu einer anderen Person.
Wie trage ich Feiertage und Teilzeit ein?
Feiertage als Abwesenheit in Stunden, und nur an Tagen, an denen die Person sonst arbeiten würde. Bei Teilzeit tragen Sie die vertraglichen Wochenstunden ein, die Kapazität rechnet die Vorlage daraus. Im Beispiel arbeitet Aylin Demir 32 Stunden von Montag bis Donnerstag. Der Feiertag am Freitag, 1. Januar, betrifft sie deshalb nicht.
Warum gibt es in der Vorlage eine KW 53?
Die Kalenderwochen folgen ISO 8601: Woche 1 ist die Woche mit dem ersten Donnerstag des Jahres. 2026 beginnt an einem Donnerstag und hat deshalb 53 Kalenderwochen. Die Vorlage rechnet das aus dem Datum und braucht keine Tabelle dafür.
Ist die Vorlage zur Ressourcenplanung kostenlos?
Ja. Excel und PDF laden Sie ohne Anmeldung herunter. Die Datei hat keine Makros und keinen Blattschutz, Sie können sie also frei an Ihr Team anpassen.

Nächster Schritt

Planung, Urlaub und gebuchte Zeiten in einem System?

Wir zeigen Ihnen in einem Erstgespräch, wie Kapazitätsplanung (in der Edition enterprise), Abwesenheiten und Projektzeiten in teamspace zusammenhängen. Ob sich das für Ihr Team schon lohnt, sagen wir Ihnen ehrlich.