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teamspace

Kostenstellenrechnung für Dienstleister, die Gemeinkosten dorthin verteilt, wo sie hingehören.

Die Kostenstellenrechnung zeigt, in welchem Bereich eines Unternehmens Kosten entstehen, und verteilt Gemeinkosten wie IT, Verwaltung und Geschäftsführung auf die Bereiche, die Leistung verkaufen. In teamspace übernimmt das eine Umlageregel an der Kostenstelle, jeden Monat zu ihrem Termin.

Kostenstellenrechnung als helle Konzept-Illustration: oben die Vorkostenstelle 5100 IT mit 30.000 Euro, die per Umlage nach Köpfen auf null gebucht wird, darunter drei orange Pfeile zu den Endkostenstellen Beratung mit 12 Mitarbeitenden und minus 9.000 Euro, Entwicklung mit 18 und minus 13.500 Euro sowie Support mit 10 und minus 7.500 Euro, daneben eine Umlageregel-Karte mit den Feldern Wann, Wie und Wohin.

Ein Beispiel

30.000 Euro IT-Kosten, und kein Bereich trägt sie.

Die IT betreut alle Abteilungen, ihre Kosten stehen auf der Kostenstelle 5100 IT. Ohne Umlage wirkt jeder Bereich profitabler, als er ist. Eine Regel an der IT verteilt die Kosten nach Kopfzahl. Monatswerte, vereinfacht, in Euro.

Beratung, 12 Mitarbeitende
+40.000 vor der Umlage, −9.000 IT-Anteil, +31.000 danach
Entwicklung, 18 Mitarbeitende
+25.000 vor der Umlage, −13.500 IT-Anteil, +11.500 danach
Support, 10 Mitarbeitende
+5.000 vor der Umlage, −7.500 IT-Anteil, −2.500 danach Erst jetzt wird sichtbar: Der Support trägt sich nicht.
IT, Kostenstelle 5100
−30.000 vor der Umlage, +30.000 verteilt, 0 danach
Summe
+40.000 vorher und nachher Die Umlage verteilt nur. Das Unternehmensergebnis und die Projekte bleiben unberührt.

Aufbau

Kostenstellen stehen als Baum, gebucht wird auf die Blätter.

Bereiche wie „5000 Verwaltung“ gliedern sich in einzelne Kostenstellen. Eine Umlageregel kann einzelne Kostenstellen oder einen ganzen Teilbaum als Ziel haben. Der Typ ist ein Stammdatum und entscheidet, wie eine Kostenstelle zählt.

Endkostenstelle Ein Bereich, der Kosten trägt und Leistung verkauft, etwa Beratung, Entwicklung oder Support. Ihr Saldo bleibt nach der Umlage stehen.
Vorkostenstelle Ein Bereich, der für andere leistet, etwa IT, Verwaltung oder Geschäftsführung. Sie sammelt Beträge, ihre Umlageregel verteilt den Saldo auf andere Kostenstellen, danach steht sie auf null. Kostenträger lassen sich genauso als Vor- oder Endobjekt anlegen.
Gehaltskostenstelle Ein technisches Verrechnungskonto für Personalkosten. Zeitbuchungen entlasten sie, der Rest geht an die Projekte. Sie ist ausgeblendet und zählt in keiner Summe.

Die Umlageregel

Eine Regel beantwortet vier Fragen: wann, was, wohin, wie.

Jede Kostenstelle und jeder Kostenträger hat im Detailmanager einen eigenen Tab „Umlageregel“. Einmal eingerichtet, läuft die Verteilung zu ihrem Termin, jedes Mal nach der aktuellen Regel.

  1. 1

    Termin und Serie

    Wann

    Auf Knopfdruck oder wiederkehrend: Der nächste Lauf steht mit Datum und Uhrzeit fest und wiederholt sich über eine Serienregel, zum Beispiel am 3. des Monats um 10 Uhr.

  2. 2

    Quelle und Kostenart

    Was

    Die Quelle und die Kostenart, die verteilt wird. Vorbelegt ist der DB II der Vorperiode. Dazu kommt eine eigene Kostenart der Umlage, damit in den Bewegungen sofort zu sehen ist, woher ein Betrag kommt.

  3. 3

    Ziele über Filter

    Wohin

    Die Ziele suchen Sie über Filter, einzeln oder als Teilbaum. Rechts stehen je Ziel das Umlagegewicht und der Anteil, den es am Ende trägt.

  4. 4

    Umlagegewichte

    Wie

    Den Bestand vollständig ausgleichen oder nach Umlagegewichten verteilen. Gewichte sind einfache Zahlen, etwa die Kopfzahl: Zwei Ziele mit den Gewichten 1 und 2 bekommen ein Drittel und zwei Drittel, Dezimalwerte sind möglich. Feste Prozentwerte verlangt teamspace bewusst nicht, denn wenn ein Filter die Ziele bestimmt, steht erst beim Lauf fest, wie viele Empfänger es gibt.

Verfahren

Erst die Geschäftsführung, dann Verwaltung und IT.

Wer mehrere Vorkostenstellen hat, muss entscheiden, in welcher Reihenfolge sie verteilt werden. Im Anbauverfahren verteilt jede Vorkostenstelle direkt auf die Endkostenstellen, Leistungen zwischen den Vorkostenstellen bleiben außen vor. Das reicht für kleine Unternehmen mit klarer Struktur.

Das Stufenleiterverfahren ist in der Praxis der Standard. Die Vorkostenstellen werden nacheinander verteilt, und was einmal verteilt ist, bekommt nichts mehr zurück. In teamspace steuern Sie die Reihenfolge über die Termine der Regeln:

  • Am 3. des Monats um 10 Uhr verteilt die Regel der Geschäftsführung auf Verwaltung und IT.
  • Um 11 Uhr verteilen Verwaltung und IT auf Beratung, Entwicklung und Support.

Jede Regel bucht ihre Quelle leer. Nach 11 Uhr stehen alle Vorkostenstellen auf null, und die Bereiche tragen ihren Anteil.

Erstgespräch

Wie verteilen Sie heute Ihre IT-Kosten?

Wenn die Antwort eine Excel-Tabelle ist, zeigen wir Ihnen im Gespräch, wie dieselbe Verteilung als Regel an der Kostenstelle aussieht und wie Sie den Kostenstellenbaum für Ihr Unternehmen aufbauen.

Termin vereinbaren

Umbuchung

Für den Einzelfall, von Hand.

Eine Umbuchung verschiebt einen einzelnen Betrag von einer Kostenstelle auf eine andere oder von einem Kostenträger auf einen anderen. Das Original bleibt unverändert, die Umbuchung ist ein eigener Datensatz mit Begründung und Benutzer. Je eine Kostenart für Quelle und Ziel erlaubt auch das Umgliedern, etwa einen Messeanteil von Werbung auf Provision.

Eine Umbuchung ist keine Rechnung. Teilt sie die Hotelkosten einer Reise zu zwei Kunden, ändert das weder die Reisekostenabrechnung noch das, was Sie den Kunden berechnen. Zum Weiterberechnen an beide brauchen Sie wie bisher zwei abrechenbare Kostenelemente oder Rechnungspositionen. Ein echter Fehler, etwa ein falsches Projekt, wird direkt in der ursprünglichen Buchung korrigiert.

Umlage

Für das, was jeden Monat wiederkommt.

Kehrt dieselbe Verschiebung jeden Monat wieder, gehört sie in eine Umlageregel. Die Verteilung läuft dann automatisch zu ihrem Termin, ohne dass jemand daran denken muss.

Umbuchung und Umlage bleiben in ihrer Sicht: Kostenstelle zu Kostenstelle, Kostenträger zu Kostenträger. Die Projekte berühren sie nicht.

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Die Gehaltskostenstelle zeigt, was von der Zeit nicht beim Kunden ankommt.

Viele Dienstleister bewerten in der Kostenrechnung nur gebuchte Stunden mit einem internen Satz. Das echte Gehalt kommt nicht vor. Hat Anna Berger zwei Wochen Urlaub, sieht die Rechnung 4.400 statt 7.200 Euro Personalkosten. Im Projekt-Endspurt mit 190 Stunden sieht sie 9.500 Euro, obwohl das Gehalt gleich bleibt.

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung mit Gehaltskostenstelle löst das. Das Gehalt wird zweimal gebucht: einmal auf die Abteilung, die es sehen soll, und einmal auf eine Gehaltskostenstelle. Jede gebuchte Projektstunde entlastet die Gehaltskostenstelle und belastet das Projekt.

  • Anna, Normalmonat: 7.200 Euro Gehalt, 136 Stunden zu je 50 Euro auf zwei Projekte.
  • Die Stunden entlasten die Gehaltskostenstelle um 6.800 Euro, 400 Euro bleiben stehen.
  • Am Monatsende verteilt eine Umlage den Rest auf die Projekte, hier 300 und 100 Euro.
  • Die Abteilung sieht das echte Gehalt von 7.200 Euro, die Projekte tragen Stunden plus Restanteil.

Interessant ist der Saldo vor der Umlage. Er zeigt, ob interne Kostensätze und Auslastung zusammenpassen. Stehen bei der Beratung seit Jahresbeginn 180.000 Euro Gehalt gegen 167.500 Euro verrechnete Stunden, fehlen 12.500 Euro. Ein solcher Rest heißt: Entweder ist der Kostensatz zu niedrig angesetzt, oder es wird zu wenig Zeit auf Projekte gebucht, etwa wegen Bench, Krankheit über Plan oder einer Auslastung unter Plan. Ein Plus heißt Mehrarbeit, hohe Auslastung oder zu hohe Kostensätze. Beispielzahlen, aber die Frage dahinter stellt sich jedem Dienstleister.

Weil das Gehalt in der Abteilung erhalten bleibt, zeigen Kostenstellen und Kostenträger in Summe weiterhin dasselbe Ergebnis. Ob Sie eine Gehaltskostenstelle je Person anlegen oder eine gemeinsame je Team, entscheiden Sie selbst. Die Gehaltsbuchung legen Sie derzeit selbst an.

„Ohne teamspace würden wir heute viel repetitive Arbeit umsonst machen.“

Wiederkehrende Arbeit gehört in eine Regel. In der Kostenstellenrechnung ist das die monatliche Umlage an jeder Vorkostenstelle.
avasis unity GmbH

Herkunft

Der Betriebsabrechnungsbogen kommt aus der Fabrik.

Seit den 1930er Jahren verteilen deutsche Betriebe ihre Gemeinkosten im Betriebsabrechnungsbogen, kurz BAB: einer Tabelle aus Kostenstellen und Kostenarten. Gebaut ist er für Material, Maschinen und Fertigungslöhne. Ein Dienstleister braucht dieselbe Logik, aber andere Schlüssel.

BAB in der Industrie

  • Gemeinkosten als Zuschlag auf Material und Fertigung
  • Kalkuliert wird das Stück
  • Eine Tabelle, oft monatlich in Excel gepflegt
  • Hilfskostenstellen werden auf Hauptkostenstellen umgelegt

Kostenstellenrechnung in teamspace

  • Gemeinkosten über Umlagewerte wie die Kopfzahl auf Bereiche verteilt
  • Gesteuert werden Projekt, Kunde und Bereich
  • Eine Regel je Vorkostenstelle, die zu ihrem Termin läuft
  • Vorkostenstellen werden auf Endkostenstellen umgelegt, Pools wie Server oder Lizenzen auf Projekte
  • Personalkosten über die Gehaltskostenstelle, Stunde für Stunde

Plan und Ist

Jede Kostenstelle zeigt selbst, wo sie im Jahr steht.

Für jede Kostenstelle planen Sie Erlöse und Kosten je Monat. Der Tab „Plan & Analyse“ im Detailmanager stellt Plan, Ist und Abweichung gegenüber, je Monat und kumuliert seit Jahresbeginn. Die Übersicht zeigt dazu das Vorjahr.

Die Bewegungen derselben Kostenstelle listen alle Primär- und Sekundärbuchungen. Bei jeder Umbuchung und Umlage stehen Richtung, Typ und Gegenseite in der Zeile. Wer wissen will, warum die IT im Juni auf null steht, sieht dort die Umlage und ihre Ziele.

  • Übersicht mit Kacheln, Monatswerten und Kostenarten
  • Stammdaten mit Typ, Eigentümer und Gewicht
  • Plan & Analyse mit Abweichung je Monat

Weiter im Controlling

Was mit den verteilten Kosten passiert.

Die Kostenstellenrechnung verteilt. Ausgewertet wird an anderer Stelle.

Kosten- und Leistungsrechnung

Das Gesamtsystem aus Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger.

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Berichtswesen

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Wie Kennzahlen aus allen Bereichen zu einer Steuerung zusammenlaufen.

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teamspace Controlling als Cockpit mit Kennzahlen-Kacheln für Auftragseingang, Pipeline, Umsatz, Forecast, Marge, Auslastung, Umsatz pro Mitarbeiter und Liquidität, jede mit Wert, Verlaufslinie und Ampelpunkt, darunter ein Pfad von der Kennzahl bis zum einzelnen Vorgang.

Teil des Controllings

Die Kostenstellenrechnung verteilt, das Controlling wertet aus.

Kostenstellen, Deckungsbeiträge und Berichte greifen in teamspace auf dieselben Buchungen zu. Wie die Bausteine zusammenhängen, zeigt die Übersicht zur Controlling-Software.

Zur Controlling-Software

Worum es geht

Kostenstellenrechnung: Begriffe und Grenzen.

Die Kostenstellenrechnung ist die zweite Stufe der Kosten- und Leistungsrechnung. Sie fragt, wo Kosten entstehen. Einzelkosten lassen sich direkt einem Projekt zuordnen, Gemeinkosten wie Miete, IT oder Geschäftsführung nicht. Die Kostenstellenrechnung sammelt sie in den Bereichen und verteilt sie weiter. Das Lehrbuch spricht von Haupt- und Hilfskostenstellen, teamspace von End- und Vorkostenstellen.

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung ist der Teil, der Leistungen zwischen Bereichen bewertet. Bei Dienstleistern geht es dabei fast immer um Stunden. teamspace verrechnet sie über die Gehaltskostenstelle zum internen Kostensatz. Arbeitet die Entwicklung für ein Projekt der Beratung und soll dafür einen Anteil an der Marge bekommen, etwa 20 Euro je Stunde, geht dieser Anteil per Umbuchung zwischen den beiden Kostenstellen. Der Deckungsbeitrag des Projekts bleibt unverändert.

Eine Grenze gibt es: Gegenseitige Leistungen, bei denen etwa die IT für die Verwaltung arbeitet und die Verwaltung zugleich für die IT, verteilt teamspace nacheinander im Stufenleiterverfahren und nicht über ein Gleichungsverfahren. Die Kostenstellenplanung ist in den Editionen office und enterprise enthalten. teamspace wird seit 1999 von der 5 POINT AG in Darmstadt entwickelt.

Erstgespräch

Bauen wir Ihren Kostenstellenbaum gemeinsam auf.

Im Gespräch klären wir, welche Bereiche Kosten tragen, welche verteilt werden und ob sich eine Gehaltskostenstelle für Sie lohnt.

Häufige Fragen zur Kostenstellenrechnung

Was ist eine Kostenstellenrechnung?
Die Kostenstellenrechnung ist die zweite Stufe der Kosten- und Leistungsrechnung. Sie zeigt, in welchem Bereich Kosten entstehen, und verteilt Gemeinkosten von Bereichen wie IT oder Verwaltung auf die Bereiche, die Leistung verkaufen.
Was ist innerbetriebliche Leistungsverrechnung?
Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung bewertet Leistungen, die ein Bereich für einen anderen erbringt. In teamspace geschieht das über die Gehaltskostenstelle: Jede gebuchte Projektstunde entlastet sie zum internen Kostensatz und belastet das Projekt. Der Rest wird per Umlage auf die Projekte verteilt.
Was ist der Unterschied zwischen Umbuchung und Umlage?
Eine Umbuchung verschiebt einen einzelnen Betrag von Hand, mit Begründung und Benutzer. Eine Umlage verteilt wiederkehrend und automatisch nach einer Regel mit Termin, Schlüssel und Zielen. Beide bleiben in ihrer Sicht, also von Kostenstelle zu Kostenstelle oder von Kostenträger zu Kostenträger.
Welche Umlageverfahren unterstützt teamspace?
Das Anbauverfahren und das Stufenleiterverfahren. Die Reihenfolge der Stufen ergibt sich aus den Terminen der Regeln, etwa erst die Geschäftsführung, eine Stunde später Verwaltung und IT. Ein Gleichungsverfahren für gegenseitige Leistungen gibt es nicht.
Gibt es in teamspace einen Betriebsabrechnungsbogen?
Keinen BAB als Formular. Seine Aufgabe übernehmen die Umlageregeln an den Kostenstellen. Die Summen nach Kostenstelle und Kostenart zeigt die Interne Kostenanalyse, die Herkunft jedes Betrags die Bewegungen im Detailmanager.
Kann ich Kostenstellen planen?
Ja. Für jede Kostenstelle planen Sie Erlöse und Kosten je Monat. Der Tab „Plan & Analyse“ zeigt Plan, Ist und Abweichung je Monat und kumuliert. Die Kostenstellenplanung ist in den Editionen office und enterprise enthalten.