Verursachergerecht zugeordnet
Jede Ausgabe, Stunde und Buchung bekommt Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger, statt unsortiert im Sammelkonto zu liegen.
Materialkosten, eine Reise, eine gebuchte Stunde: in teamspace bekommt jede davon Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger, automatisch und nach Ihren Regeln. Aus verteilten Kosten wird eine Auswertung, die zeigt, welches Projekt am Ende Geld bringt.
Was sichtbar wird
Eine Kosten- und Leistungsrechnung lohnt sich erst, wenn jede Ausgabe weiß, wohin sie gehört. In teamspace tut sie das von selbst.
Jede Ausgabe, Stunde und Buchung bekommt Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger, statt unsortiert im Sammelkonto zu liegen.
Listen zeigen die drei Koordinaten als Spalte und lassen sich danach filtern. Sie sehen auf einen Blick, wohin das Geld fließt.
Welches Projekt sich rechnet, welches mehr kostet als es bringt: Kostentreiber und rentable Produkte werden sichtbar.
Die Mechanik
Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger füllen sich beim Erfassen vor. Welche Quelle zuerst greift, legen Sie einmal pro Element-Art als Regel fest, danach läuft die Zuordnung mit.
Kostenelement · Reisekosten
gebucht · 480,00 € · Ausgabetyp gesetzt
Reisekosten
Vertrieb
Projekt Müller
Eine Regel pro Element-Art setzt die Zuordnung, an jedem Element automatisch, nicht von Hand kontiert.
In teamspace
In teamspace haben vier Arten von Elementen einen Geldwert: Finanzpositionen, Zeiten, Kostenelemente und Buchungen. Jede davon lässt sich um Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger ergänzen, und zwar regelbasiert und automatisch vorbefüllt.
Soweit möglich, setzt das System die Zuordnung schon beim Anlegen. Dafür greift es in einer festen Reihenfolge auf verschiedene Informationsquellen zu, die sich pro Element-Art einzeln einstellen lassen. Für Kostenelemente kann die Regel etwa so aussehen:
Wer das richtige Recht hat, sieht und ändert die Zuordnung direkt beim Erstellen. So sind die Kosten präzise verteilt, ohne dass jemand jede Buchung von Hand kontiert.
Auswerten
Die Zuordnung zahlt sich in der Auswertung aus. In Listen wie den Projektzeiten lassen sich Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger als aktive Spalte einblenden und filtern. Was vorher im Sammelkonto verschwand, lässt sich jetzt nach Verursacher gruppieren.
So wird aus der Kostenrechnung kein Monatsbericht im Nachhinein, sondern eine Sicht, die mit den Buchungen mitwächst.
„Wir arbeiten hauptsächlich mit der Budgetspalte."
Plan und Ist
Mit dem nächsten Release bekommen Kostenstelle und Kostenträger jeweils einen eigenen Detailmanager. Sie sind damit nicht mehr nur ein Merkmal an einer Buchung, sondern ein Ort: mit einer Übersicht über das laufende Jahr und den laufenden Monat und den Bewegungen, die auf sie gelaufen sind.
Dazu kommen die Planwerte. Gespeichert werden sie pro Monat, eintragen lassen sie sich einzeln oder für einen ganzen Abschnitt am Stück, etwa die nächsten zwölf Monate. Die Grafik in der Übersicht stellt Plan und Ist dann Monat für Monat gegenüber.
Eine Abweichung fällt damit in dem Monat auf, in dem sie entsteht, und nicht erst beim Jahresabschluss. Sie stellen dafür keine Auswertung zusammen, sondern sehen auf der Kostenstelle nach.
Interne Leistungsverrechnung
Personalkosten entstehen in teamspace an der gebuchten Zeit. Bucht ein Mitarbeiter Stunden auf ein Projekt, werden sie mit seinem internen Satz bewertet, und der Betrag steht als Personalkosten am Kostenträger. Der Satz lässt sich je Mitarbeiter mit Gültigkeitsdatum hinterlegen, eine Anpassung wirkt also ab ihrem Stichtag und lässt die Bewertung der zurückliegenden Monate unberührt.
Mit dem nächsten Release kommt dazu ein Schalter für die interne Leistungsverrechnung, der für den gesamten Mandanten gilt. Ist er gesetzt, entlastet derselbe Betrag zugleich die Kostenstelle des Mitarbeiters. Belastet ist sie ohnehin, denn dort liegt sein Gehalt.
Interessant ist, was danach stehen bleibt. Wer 5.000 Euro kostet und für 6.000 Euro auf Projekte gebucht hat, lässt seine Kostenstelle im Plus. Wer für 3.000 Euro gebucht hat, hinterlässt dort 2.000 Euro, die bei keinem Projekt angekommen sind. Einen internen Kostensatz tragen nur Projektzeiten. Urlaub und Krankheit bleiben deshalb auf der Kostenstelle liegen, ebenso jede andere Anwesenheit ohne Projektbezug. Die Kostenstelle beantwortet damit nicht mehr die Frage, was ein Mitarbeiter kostet, sondern was von seiner Zeit nicht beim Kunden angekommen ist.
Ehrliche Grenze
teamspace ordnet Primärkosten zu: Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger an Finanzpositionen, Zeiten, Kostenelementen und Buchungen. Das ist die Grundlage, auf der sich Kosten ihrem Verursacher zuweisen und auswerten lassen.
Mit dem nächsten Release kommen die Sekundärkosten dazu. Aus dem Detailmanager heraus buchen Sie dann um: Was im Monat auf einer Stabsstelle oder in der Verwaltung aufgelaufen ist, belasten Sie anderen Kostenstellen oder direkt den Projekten. Eine Kostenstelle lässt sich auf diesem Weg für einen Monat vollständig leerräumen.
Im Deckungsbeitrag werden dann beide Stufen sichtbar. Der DB 1 rechnet mit den Primärkosten, der DB 2 zusätzlich mit den umgebuchten Sekundärkosten. Sie sehen also, welches Projekt sich aus eigener Kraft trägt und was davon übrig bleibt, wenn es seinen Anteil an den internen Kosten mitträgt.
Was teamspace nicht tut: Gemeinkosten automatisch nach einem Schlüssel umlegen. Es gibt keinen Betriebsabrechnungsbogen, der die Verteilung für Sie entscheidet. Und die Finanzbuchhaltung bleibt beim Steuerberater, die Belege gehen über die DATEV-zertifizierte Schnittstelle.
Ihre Fragen
Rechnen wir eine Ihrer Ausgaben einmal durch.
Bringen Sie eine typische Position mit, eine Reise, eine Materialrechnung, eine gebuchte Stunde. Im Erstgespräch sehen Sie, wie sich Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger in teamspace zuordnen und nach Kostenträger auswerten lassen.
Grundlagen
Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) gehört zum internen Rechnungswesen. Sie betrachtet die Kosten und Leistungen, die in der innerbetrieblichen Wertschöpfung entstehen. Anders als die Finanzbuchhaltung ist sie nicht verpflichtend und weniger stark reglementiert, ein Unternehmen richtet sie nach seinem eigenen Steuerungsbedarf ein.
Ihr Zweck ist Controlling: Kosten erkennen und ihrem Verursacher zuordnen. Erst wenn klar ist, wo und wofür ein Aufwand entsteht, lässt sich ein interner Ablauf auf seine Wirtschaftlichkeit prüfen. Aus der Zuordnung werden Einsparungen sichtbar, und es zeigt sich, welche Leistung sich rechnet und welche nicht.
Aufbau
Die KLR ordnet Kosten nach drei Kriterien. Kostenarten teilen sie in Kategorien wie Material oder Personal. Kostenstellen benennen den Bereich, in dem sie anfallen, etwa Produktion, Service oder Marketing. Kostenträger sind die Produkte und Leistungen, denen die Kosten am Ende zugerechnet werden.
Auf diesen Kriterien rechnet die KLR in drei Stufen:
Aus der fertigen Verteilung lässt sich ablesen, wie effizient eine Leistung erbracht wird, wo Einsparpotenzial liegt und welches Produkt sich rechnet.
Anwendungsfälle
Die Beträge mit Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger kommen aus diesen Bereichen der Rechnungssoftware und fließen in sie zurück.
Stunden, Material und Reisekosten am Auftrag sammeln und in einem Klick abrechnen.
Mehr erfahrenLieferantenrechnungen erfassen, Projekten zuordnen und in den Deckungsbeitrag rechnen.
Mehr erfahrenBelege einer Reise zuordnen, Pauschalen rechnen, dem Kunden weiterverrechnen.
Mehr erfahrenBelege, Rechnungen und Reisekosten als Cloud-API an DATEV Unternehmen online.
Mehr erfahrenAngebot, Auftrag und Rechnung als ein Lauf, mit jeder Position am richtigen Konto.
Mehr erfahrenOffene Forderungen klettern mehrstufig, jede Stufe mit eigener Frist.
Mehr erfahrenTeil der Rechnungssoftware
Die Koordinaten entstehen nicht in einem eigenen Kostenrechnungs-Modul, sondern an den Belegen, Aufträgen und Buchungen, die ohnehin durch teamspace laufen. Wie Angebot, Auftrag, Rechnung und Beleg zusammenhängen, zeigt die Übersicht zur Rechnungssoftware.
Zur RechnungssoftwareWorum es geht
Die Kosten- und Leistungsrechnung weist Kosten ihrem Verursacher zu, über Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger, und macht damit sichtbar, wo ein Unternehmen wirtschaftlich arbeitet. In teamspace ist das keine Aufgabe für den Monatsabschluss: Die Zuordnung entsteht beim Buchen, die Auswertung wächst mit.
Erfasst werden Stunden und Belege unterwegs in der Web-App, verrechnet wird in der Rechnungssoftware, ausgewertet am Projekt nach Deckungsbeitrag und Kostenträger. Vertragspartner ist die 5 POINT AG, eine deutsche Aktiengesellschaft, die teamspace seit 1999 in Darmstadt entwickelt und ausschließlich in der EU betreibt.
Verwandte Module
Kosten entstehen, verrechnen und werten sich über drei Module hinweg aus.
Gebuchte Stunden und Belege entstehen am selben Ort und bekommen ihre Kostenart schon beim Erfassen.
Das Projekt ist der häufigste Kostenträger, mit Plan, Ist und Deckungsbeitrag an einem Ort.
Kunde und Lieferant kommen aus dem CRM und stehen als Kostenstelle ersatzweise bereit.
Erstgespräch
Erzählen Sie uns, welche Kosten Sie heute schon zuordnen und welche Auswertung Ihnen noch fehlt. In einem kurzen Gespräch sehen Sie, wie die Kosten- und Leistungsrechnung in teamspace zu Ihren Projekten und Kostenträgern passt.