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teamspace

Support-Ticket: eine Anfrage, eine Nummer, ein Verlauf

Ohne Ticket wohnt eine Kundenanfrage in einem Postfach, einem Kopf oder auf einem Zettel. Mit Ticket hat sie eine Nummer, einen Zuständigen und einen Verlauf. Hier steht, wie das aussieht und was Sie festlegen sollten.

6 Minuten Lesezeit Stand:

Kurz erklärt

Was ist ein Support-Ticket?

Ein Support-Ticket ist die Aufzeichnung einer einzelnen Kundenanfrage, mit eindeutiger Nummer, Absender, Beschreibung, Status, Zuständigem und dem gesamten Schriftverkehr dazu. Es entsteht, wenn eine Anfrage eingeht, und endet mit dem Schließen. So bleibt nachvollziehbar, wer was wann getan hat.

1 Nummer
je Anfrage, damit Antworten richtig zugeordnet werden
4 Status
genügen oft: neu, in Arbeit, beantwortet, geschlossen
SLA
legt fest, bis wann geantwortet oder gelöst wird

Der Weg

Vom Eingang bis zum Abschluss

Ein Ticket durchläuft meist fünf Stationen. Die Länge der Balken ist nur ein Beispiel für den Zeitanteil, den ein Fall in jeder Station verbringt.

1
2
4
2
1
  • 1. Eingang. Per Mail, Telefon oder Formular wird das Ticket angelegt und bekommt eine Nummer.
  • 2. Einordnen. Priorität, Kategorie und Zuständiger werden festgelegt.
  • 3. Bearbeiten. Rückfragen, Fehlersuche, Lösung erarbeiten.
  • 4. Antworten. Der Kunde bekommt die Lösung und prüft sie.
  • 5. Schließen. Der Fall ist erledigt, kommt er wieder, geht das Ticket erneut auf.

Die Balken zeigen ein ausgedachtes Verhältnis, keine Messung.

Wo steht der Fall?

Status und wer als Nächstes dran ist

Entscheidend am Status ist nicht das Wort, sondern dass jeder Status sagt, bei wem der Ball liegt.

StatusBedeutungDer Ball liegt bei
NeuEingegangen, noch nicht angefasstDem Team, das den Kanal betreut
In ArbeitJemand arbeitet an der Lösung oder klärt internDem Bearbeiter
BeantwortetDer Kunde hat eine Antwort, wir warten auf RückmeldungDem Kunden
GeschlossenDer Fall ist gelöstNiemandem

In teamspace sind diese vier Status vorbelegt. Eigene Status mit eigener Zuständigkeit lassen sich ergänzen.

Was zuerst

Priorität heißt: Wer wartet worauf?

Eine Priorität sagt nicht, wie laut jemand ist, sondern wie schwer die Folgen sind. Ein Kunde, der nicht mehr arbeiten kann, steht vor jemandem, der sich eine Verbesserung wünscht.

Ein einfaches Raster hilft: Wie viele sind betroffen, und gibt es einen Umweg? Bei hoher Zahl und ohne Umweg ist die Priorität hoch, bei einer Person mit Umweg niedrig. Drei bis fünf Stufen reichen. In teamspace lassen sich Prioritäten von 1 bis 9 vergeben, Sie müssen davon nicht alle nutzen.

Checkliste

Was in ein gutes Ticket gehört

Was passiert, in einem Satz

„Rechnungsexport bricht ab“ hilft. „Geht nicht“ nicht.

Wie es dazu kam

Was wurde zuletzt getan? Seit wann tritt es auf? Gibt es eine Fehlermeldung, am besten als Screenshot?

Wer ist betroffen

Eine Person, ein Team oder alle? Daraus ergibt sich die Priorität.

Was der Kunde erwartet

Eine Lösung, einen Umweg, eine Auskunft? Das steuert die Antwort.

Zuständiger und Beobachter

Einer bearbeitet, andere sind informiert. In teamspace heißen die Rollen Besitzer und Verantwortlicher.

Zeitzusagen

SLA: Was Sie zusagen und wie Sie es merken

Ein Beispiel

Die Müller Consulting GmbH hat mit der Weber GmbH vereinbart (Beispielwerte, erfunden):

  • Hohe Priorität: erste Antwort innerhalb von 2 Arbeitsstunden
  • Normale Priorität: erste Antwort am selben oder nächsten Arbeitstag
  • Niedrige Priorität: Antwort innerhalb von 3 Arbeitstagen

Was dazugehört

Ein SLA (Service Level Agreement) ist die vereinbarte Zeitzusage und sollte nicht mehr versprechen, als das Team halten kann.

  • Bürozeiten: Die Uhr läuft nur innerhalb vereinbarter Zeiten.
  • Eindeutige Messung: Ab wann zählt die Zeit, was gilt als erste Antwort?
  • Ampel: Wer die Restzeit im Ticket sieht, handelt vor der Frist, nicht erst danach.

In teamspace

Tickets bearbeiten und die Zeit gleich mit buchen

In teamspace sind Tickets Teil des Ticketsystems und hängen mit Kunden, Projekten und Zeiten zusammen.

  • Nummer und Zuordnung: Jedes Ticket bekommt eine eindeutige Nummer, Antworten per Mail landen automatisch im richtigen Ticket.
  • SLA im Blick: Pro Kunde oder Ticket gibt es SLAs mit Bürozeiten, im Ticket zeigt eine Ampel die Restzeit.
  • Zeit buchen und abrechnen: Zeiten buchen Sie direkt auf das Ticket und rechnen sie bei Bedarf ab.

Häufige Fragen

Wie sieht ein Support-Ticket aus?
Meist wie eine Mail mit Zusatzfeldern: Betreff, Beschreibung, Absender, Priorität, Status, Zuständiger, Datum und eine Nummer. Darunter der Verlauf mit allen Antworten und Notizen.
Welche Status hat ein Ticket?
Üblich sind neu, in Arbeit, beantwortet und geschlossen. Manche Teams ergänzen Wartet auf Kunde oder Wartet auf Dritte. Wichtig ist, dass sich aus dem Status ablesen lässt, wer am Zug ist.
Wie legt man Prioritäten bei Tickets fest?
Nach Auswirkung, nicht nach Lautstärke: Wie viele sind betroffen, gibt es einen Umweg, wie dringend ist der Termin? Drei bis fünf Stufen mit je einem Satz Beschreibung genügen.
Was passiert, wenn ein geschlossenes Ticket eine Rückfrage bekommt?
Üblich ist, dass es wieder aufgeht, damit der Verlauf zusammenbleibt. In teamspace öffnet sich ein geschlossenes Ticket bei einer Rückfrage des Kunden automatisch. Bei einem neuen Thema lässt es sich teilen.
Kann man Tickets zusammenführen?
Ja, und das ist sinnvoll, wenn derselbe Kunde dasselbe Problem zweimal gemeldet hat. In teamspace lassen sich Tickets zusammenfassen.
Was ist der Unterschied zwischen Ticket und Aufgabe?
Ein Ticket beginnt mit einer Anfrage von außen, meist von einem Kunden. Eine Aufgabe ist eine Arbeit, die intern verteilt wird. Aus einem Ticket kann eine Aufgabe oder ein Projekt entstehen.

Nächster Schritt

Tickets, SLA und Abrechnung in einem System?

Wir zeigen Ihnen, wie Anfragen in teamspace vom Eingang bis zur Abrechnung laufen. Ob das zu Ihrem Team passt, besprechen wir offen.

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