Aufgaben in Liste und Mail
- Der Stand steht in einer Spalte, leicht zu übersehen
- Niemand sieht auf einen Blick, was gerade läuft
- Engpässe fallen erst auf, wenn es zu spät ist
- Jeder fragt nach dem aktuellen Stand
Ein Kanban Board zeigt Arbeit als Karten in Status-Spalten. Eine Karte wandert von Wartend bis Fertig, der Stand ist für das ganze Team sichtbar, und wo sich Karten stauen, fällt der Engpass früh auf. In teamspace führen Sie ein Board für Aufgaben, Tickets oder ein ganzes Projekt. Teil der Cloud-Software von teamspace.
Einordnung
Das Prinzip
Jede Aufgabe ist eine Karte und liegt in der Spalte ihres Status. Wer sie weitergebracht hat, zieht sie eine Spalte nach rechts, von Wartend über In Arbeit bis Fertig. So sieht jeder, wo die Arbeit steht und wo sie hängt.
liegt bereit
jemand bearbeitet
API-Anpassung
5 Punkte · A. Vogt
wartet auf Prüfung
wird geprüft
erledigt
Eine Aufgabe wandert sichtbar von links nach rechts.
Wie viele Karten gleichzeitig in einer Spalte liegen, begrenzt das Team selbst.
Aufbau
Ein Board richten Sie nach Ihrer Arbeitsweise ein, nicht umgekehrt. Was eine Spalte trennt und was eine Zeile bündelt, legen Sie selbst fest.
So entsteht aus einer Spaltenwand ein Board, das die Wirklichkeit Ihres Teams zeigt, nicht ein fremdes Schema.
Funktionsumfang
Klassisch und agil
Niemand muss sich zwischen klassisch und agil entscheiden. Das geplante Projekt im Gantt und die Arbeit am Board hängen an demselben Element: dem Arbeitspaket.
Wer Karten und Stunden in zwei Welten pflegt, kennt den Kollateralschaden: Karten ohne Stundenbezug, Stunden ohne Karte, Korrekturen am Monatsende. Hier ist es ein Vorgang.
Hintergrund
Im Hintergrund kennt teamspace zwei Wege, eine Karte zu verstehen. Welcher passt, hängt vom Anwendungsfall ab.
Die Liste als Board anzeigen. Eine Reihe Arbeitspakete lässt sich statt als Tabelle als Kanban- oder Scrum-Board darstellen, die Spalten bilden den Status. Hier ist die Karte das Arbeitspaket selbst: Wer sie in eine andere Spalte zieht, ändert den Status des Arbeitspakets. Es bleibt dieselbe Entität, nur anders gezeigt.
Das Board als eigene Entität. Daneben lässt sich ein Board anlegen, das eigene Karten trägt, und jede Karte verweist auf ein anderes Element, etwa ein Ticket. Jetzt ist die Karte das, was bewegt wird: Sie führt einen eigenen Status, unabhängig vom verknüpften Vorgang. Auf einem Bewerberboard liegen Karten, die mit den Bewerbungs-Tickets verknüpft sind. Das Ticket führt die Kommunikation und steht etwa auf „beantwortet", die Karte führt die Auswahl und steht auf „Engere Wahl" oder „Termin ausmachen". Beide Status laufen getrennt.
Geht es um den Status der Arbeit selbst, zeigt man die Liste als Board. Soll ein eigener Prozess über den verknüpften Vorgängen laufen, legt man ein Board mit eigenen Karten an. teamspace kann beides.
„Wir arbeiten hauptsächlich mit der Budgetspalte."
Methode
Ein Kanban Board ist eine Methode, Arbeit sichtbar zu machen und ihren Fluss zu begrenzen. Karten stehen für Aufgaben, Spalten für den Bearbeitungsstand. Eine Karte wandert von links nach rechts, bis sie fertig ist. Entstanden ist das Prinzip in den 1940er Jahren bei Toyota, wo „Kanban" die Signalkarte für nachrückendes Material war.
Vier Prinzipien tragen die Methode, unabhängig vom Werkzeug:
In teamspace bilden Sie diese Prinzipien über frei konfigurierbare Spalten und Status ab. Ein Board online zu führen, hat gegenüber dem Whiteboard zwei harte Vorteile: verteilte Teams arbeiten am selben Stand, und jede Bewegung bleibt nachvollziehbar.
Wie ein Board aussieht, hängt vom Team ab. Vier typische Konfigurationen, jede mit eigenen Spalten und Zeilen.
Entwicklung und Wartung in einem Board
Tickets als Karten, ohne zweites Tool
Vom Briefing bis zur Kundenfreigabe
Eine Pipeline pro Stelle
Überblick
Ein Board ist erst dann ein Steuerungsmittel, wenn jeder ohne Nachfragen sieht, wo eine Aufgabe steht. Genau dafür sorgt die gemeinsame Sicht.
So wird aus dem Board kein Wochen-Schnappschuss, sondern eine Sicht, die mit der Arbeit mitläuft.
Erstgespräch
In 20 Minuten gehen wir durch, welche Vorgänge auf ein Board gehören und wie Spalten und Zeilen Ihren Status abbilden. Sie bekommen ein klares Erst-Feedback, ob teamspace zu Ihrer Arbeitsweise passt.
In wenigen Schritten
Vom leeren Board zur laufenden Spaltenwand sind es fünf Schritte, die meisten davon einmalig.
Typ wählen, Kanban, Scrum oder Pinnwand. Jeder Typ startet mit eigenen Status und lässt sich danach frei anpassen.
Status anpassen und festlegen, was eine Spalte trennt: Status, Verantwortlicher, Elementtyp oder Gruppe.
Zeilen bestimmen, etwa pro Person oder Kunde. Karten nach Status einfärben und die Kartengröße wählen.
Das Board automatisch oder manuell aus Projekt, Verzeichnis oder Mitarbeiter füllen, oder Tickets und Arbeitspakete direkt auflegen.
Jeder bewegt seine Karten mit der Maus durch die Status. Stunden werden über das verknüpfte Arbeitspaket gebucht.
Mehr aus dem Projektmanagement
Das Board ist eine von mehreren Sichten auf dasselbe Projekt. Diese Bereiche vertiefen einzelne Fragestellungen.
Sprint-Backlog und Status-Spalten für den Sprint-Rhythmus.
Mehr erfahrenAufgaben mit Verantwortlichen und Fälligkeiten als Karten-Quelle.
Mehr erfahrenArbeitspakete, auf die Karten zeigen und Stunden buchen.
Mehr erfahrenViele Projekte parallel, jedes mit eigenen Boards.
Mehr erfahrenSoll-Ist und Marge aus den gebuchten Stunden.
Mehr erfahrenWikis und Anhänge, mit den Karten am Projekt verbunden.
Mehr erfahrenMethodenwahl
Kanban und Scrum sind beide agile Methoden, sie unterscheiden sich im Rhythmus. Welche passt, hängt von der Art der Arbeit ab, und niemand muss sich für immer festlegen.
Zu Kanban greift man, wenn die Arbeit laufend und schwer planbar hereinkommt. Ein Support-Team kann keinen Zwei-Wochen-Plan einfrieren, wenn heute eine kritische Störung landet; es zieht die nächste Karte, sobald eine frei wird. Auch wenn sich Prioritäten schneller drehen als ein Sprint dauert, wenn die Aufgaben sehr unterschiedlich groß sind oder die festen Sprint-Termine für ein kleines Team mehr kosten als sie bringen, ist der offene Fluss der ruhigere Weg. Service, Wartung und Betrieb fahren deshalb meist mit Kanban besser.
Ein Scrum-Board lohnt dort, wo in planbaren Schritten ein Produkt entsteht und ein fester Liefer-Rhythmus hilft. Was beide Boards bewusst nicht mitbringen, sind Sprint-Auswertungen wie Burndown oder Velocity; sie führen frei konfigurierbare Status-Spalten, keine Mess-Diagramme. Viele Teams nutzen beides nebeneinander: Entwicklung im Sprint-Takt, Support im laufenden Fluss.
Im Überblick
Boards bewegen Vorgänge agil. Wie teamspace Projekte plant, steuert und abrechnet, von Soll-Ist über Earned Value bis zur Rechnung aus dem Projekt, zeigt die Übersicht Projektmanagement.
Zum ProjektmanagementVerwandte Module
Wer Aufgaben auf einem Board bewegt, hat fast immer mit der Stunde, der Rechnung und dem Kontakt zu tun. Hier die kürzesten Wege dorthin.
Stunden landen auf dem Arbeitspaket einer Karte und sind die Grundlage für Soll-Ist und Abrechnung.
Aus abgeschlossenen Aufgaben wird die Rechnung, mit Stundensätzen, Pauschalen und Abrechnungsregeln.
Kontakte einer Vertriebsaktion liegen als Karten auf dem Board und bleiben mit der Kundenakte verbunden.
Erstgespräch
Sie zeigen uns Ihre Vorgänge und Ihren Status-Ablauf, wir richten Spalten und Zeilen daran aus. Am Ende wissen Sie, ob teamspace zu Ihrer Arbeitsweise passt.