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teamspace

Agiles Projektmanagement mit Scrum oder Kanban

Agiles Projektmanagement heißt in teamspace: Arbeit liegt als Karte auf einem Board und wandert durch Status-Spalten. Im Scrum-Board ist die Karte meist ein echtes Arbeitspaket aus dem Projekt; im Kanban-Board verweist sie oft auf einen Vorgang im Fluss – ein Ticket, ein Ziel oder ein ganzes Projekt, um den Überblick zu behalten. Beide laufen im selben System wie Planung, Stunden und Abrechnung.

teamspace wechselt per Umschalter zwischen zwei Ansichten desselben Projekts: einer Struktur-Ansicht mit Gantt, in der sich Hauptprojekt, Teilprojekte und Phasen bis zu den Arbeitspaketen vererben, und einer Board-Ansicht, in der nur noch die Arbeitspakete als Karten in den Spalten Zu tun, In Arbeit, Review und Fertig liegen

Überblick

Agil arbeiten, ohne die Steuerung über Marge und Stunden zu verlieren.

Agiles Projektmanagement organisiert Arbeit in kleinen, sichtbaren Schritten: Vorgänge liegen als Karten auf einem Board, wandern durch Status-Spalten und das Team zieht den nächsten, sobald Kapazität frei ist. In teamspace läuft das nicht in einem getrennten Werkzeug, sondern direkt auf den Projekten, mit denen Sie ohnehin planen und abrechnen.

Zwei Methoden stehen dafür bereit, beide auf demselben System: das Scrum-Board für den festen Sprint-Takt und das Kanban-Board für den laufenden Fluss. Sie unterscheiden sich nicht nur im Rhythmus, sondern oft auch darin, was eine Karte ist: im Sprint meist ein echtes Arbeitspaket, das Sie mit der Karte direkt bewegen; im Fluss häufig ein verlinkter Vorgang – ein Ticket, ein Ziel oder ein ganzes Projekt. Festlegen muss sich niemand für immer.

Worum es geht

Was agiles Projektmanagement in teamspace ausmacht.

Agil bedeutet hier kein zweites Tool für Karten, sondern eine zweite Sicht auf dieselben Projektdaten.

Echte Vorgänge statt Kopien

  • Die Karte ist ein Arbeitspaket oder verweist auf Ticket, Ziel oder Projekt
  • Verschieben ändert den echten Status, nicht eine Abschrift
  • Dasselbe Element darf auf mehreren Boards liegen

Kanban und Scrum, ein System

  • Laufender Fluss oder fester Sprint-Takt, je nach Team
  • Dasselbe Arbeitspaket wechselt bei Bedarf die Sicht
  • Spalten und Status frei konfigurierbar

Stunde und Marge bleiben verbunden

  • Gebuchte Stunden laufen über das Arbeitspaket ins Projekt
  • Soll-Ist und Deckungsbeitrag bleiben tagesaktuell
  • Abgeschlossene Arbeit ist ohne Übertrag abrechenbar

Im Sprint

Im Scrum-Board ist die Karte das Arbeitspaket selbst.

Im Sprint geht es um geplante Arbeit, die abgearbeitet und abgerechnet wird. Darum ist die Karte im Scrum-Board meist das echte Arbeitspaket: Das geplante Projekt im Gantt und die Arbeit am Board hängen an demselben Element.

  • Ein Arbeitspaket aus dem Projekt wandert auf Wunsch automatisch aufs Board und wird dort agil bearbeitet.
  • Im Strukturplan bleibt dasselbe Paket klassisch geplant, mit Fortschritt, Budget und Verantwortlichen.
  • Wer die Karte verschiebt, bewegt den echten Vorgang: gebuchte Stunden landen auf dem Paket und fließen in den Soll-Ist-Vergleich des Projekts.
  • Abgeschlossene Leistungen sind so abrechenbar, ohne dass jemand Stunden in ein zweites Tool überträgt.

Wer Karten und Stunden in zwei Welten pflegt, kennt den Kollateralschaden: Karten ohne Stundenbezug, Stunden ohne Karte, Korrekturen am Monatsende. Im Sprint ist es ein Vorgang.

Im Fluss

Im Kanban-Board verweist die Karte oft auf den Vorgang.

Wo Arbeit laufend hereinkommt, geht es weniger um ein einzelnes Arbeitspaket als um den Überblick: Was ist offen, was läuft, was hängt? Dafür trägt ein Kanban-Board häufig eigene Karten, und jede verweist auf das, was wirklich bewegt wird. Die Karte führt dann ihren eigenen Status, unabhängig vom verknüpften Vorgang.

  • Tickets aus dem Service Desk liegen als Karten im Support-Board und wandern von Neu bis Geschlossen, während das Ticket selbst die Kommunikation führt.
  • Ziele oder Etappen lassen sich als Karten führen, um eine größere Sache über Wochen im Blick zu behalten.
  • Ganze Projekte liegen auf einem Überblicks-Board, eine Karte je Projekt, sodass die Leitung den Stand aller Vorhaben auf einen Blick sieht.
  • Beispiel: Ein Ticket steht auf „beantwortet", die zugehörige Karte auf „wartet auf Kunde" – zwei Status, die getrennt laufen.

So bleibt der Fluss steuerbar, ohne dass jeder Vorgang ein Arbeitspaket sein muss. Geht es dagegen um den Status der Arbeit selbst und um gebuchte Stunden, zeigt teamspace die Liste der Arbeitspakete direkt als Board – der typische Fall im Sprint.

Methodenwahl

Kanban oder Scrum – beide laufen hier.

Kanban und Scrum sind beide agile Methoden, sie unterscheiden sich im Rhythmus. Welche passt, hängt von der Art der Arbeit ab, und niemand muss sich für immer festlegen.

  • Kanban arbeitet kontinuierlich. Karten fließen nach Bedarf durch die Status-Spalten und verweisen oft auf Tickets, Ziele oder Projekte. Stark für Service und Wartung.
  • Scrum arbeitet im Takt fester Sprints, meist mit echten Arbeitspaketen, mit Auswahl in den Sprint und Abnahme am Sprint-Ende. Stark, wenn Releases planbar sein sollen.
  • In teamspace stehen beide nebeneinander, und dasselbe Arbeitspaket wechselt die Sicht, wenn ein Team die Methode wechselt.

Viele Teams nutzen beides parallel: Entwicklung im Sprint-Takt, Support im laufenden Fluss. Eines sollten Sie wissen: Auswertungen wie ein Burndown-Chart oder eine Velocity-Zahl gehören nicht dazu. Ein Board zeigt Status in Spalten, kein Sprint-Diagramm.

Funktionsumfang

Was die agile Sicht mitbringt.

Boards füllen sich aus dem Projekt.

  • Automatisch oder manuell aus Projekt, Verzeichnis oder Mitarbeiter
  • Tickets, Arbeitspakete und Belege direkt auflegen
  • Ein Element darf auf mehreren Boards liegen

Geplant in echten Stunden.

  • Jedes Paket trägt sein Zeitbudget in Stunden
  • Kein Umrechnen abstrakter Punkte in Tage
  • Vergleichbar mit dem Soll-Ist des Projekts

Abrechenbar bleibt sichtbar.

  • Eigene Status-Stufe für fakturierbare Arbeit
  • Stunden fließen in die Abrechnung, nicht in ein Extra-Tool
  • Marge im Festpreis im Blick

„Wir arbeiten hauptsächlich mit der Budgetspalte."

Bei der brandwerk consulting group laufen viele Projekte über Jahre. Ein Board, das den Stand jeder Aufgabe sichtbar hält, ersetzt das ständige Nachfragen nach dem aktuellen Bearbeitungsstand – und jede Karte bleibt mit dem Projekt und seinen Stunden verbunden.
brandwerk consulting group

Methode

Was agiles Projektmanagement eigentlich ist.

Agiles Projektmanagement plant nicht alles im Voraus durch, sondern arbeitet in kurzen, sichtbaren Schritten und passt den Plan laufend an. Statt eines starren Endplans gibt es einen Vorrat an Aufgaben, aus dem das Team das Nächste zieht. Der Begriff geht auf das „Agile Manifest" aus der Softwareentwicklung von 2001 zurück, der hat sich aber längst auf Projektarbeit aller Art ausgeweitet.

Drei Ideen tragen die Methode, unabhängig vom Werkzeug:

  • Arbeit sichtbar machen: Jede Aufgabe ist eine Karte auf dem Board, niemand muss in einer Liste nachsehen, was gerade läuft.
  • In kleinen Schritten liefern: Lieber regelmäßig etwas Fertiges als ein großes Ergebnis am Schluss, das niemand zwischendurch gesehen hat.
  • Den Plan anpassen: Prioritäten ändern sich, und das Board zieht mit, statt einen überholten Plan zu verwalten.

In teamspace bilden Sie diese Idee auf echten Projekt-Arbeitspaketen ab, mit Kanban für den Fluss und Scrum für den Takt. Was beide Boards bewusst nicht mitbringen, sind Sprint-Auswertungen wie Burndown oder Velocity; sie führen frei konfigurierbare Status-Spalten, keine Mess-Diagramme. Der Hebel liegt ohnehin woanders: dass die Karte ein echtes Element bleibt und die Stunde direkt ins Projekt läuft.

Vom Plan zur Karte

So entsteht die agile Sicht auf ein Projekt.

In fünf Schritten wird aus einem geplanten Arbeitspaket eine Karte, die das Team bewegt – und die Stunde landet wieder im Projekt.

  1. 1

    Projekt klassisch planen

    Struktur, Phasen und Arbeitspakete entstehen im Projekt, mit Budget und Verantwortlichen.

  2. 2

    Methode wählen

    Kanban für den laufenden Fluss oder Scrum für den Sprint-Takt – beide auf denselben Arbeitspaketen.

  3. 3

    Vorgänge aufs Board

    Im Sprint wandern Arbeitspakete als Karten aufs Board, im Fluss oft Tickets, Ziele oder ganze Projekte – automatisch oder manuell.

  4. 4

    Team zieht die Karten

    Jeder bewegt seine Karten durch die Status und bucht Stunden auf das verknüpfte Arbeitspaket.

  5. 5

    Steuern und abrechnen

    Die gebuchten Stunden laufen in Soll-Ist und Deckungsbeitrag, abgeschlossene Arbeit wird abrechenbar.

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Häufige Fragen zum agilen Projektmanagement

Was ist agiles Projektmanagement?
Agiles Projektmanagement organisiert Arbeit in kurzen, sichtbaren Schritten statt in einem starren Endplan. Aufgaben liegen als Karten auf einem Board und wandern durch Status-Spalten. In teamspace läuft das auf echten Projekt-Arbeitspaketen, mit Kanban für den laufenden Fluss und Scrum für den festen Sprint-Takt.
Was ist der Unterschied zwischen Kanban und Scrum?
Kanban steuert den kontinuierlichen Aufgabenfluss ohne feste Zeiträume; Karten gehen weiter, sobald Kapazität frei wird. Scrum arbeitet im Takt fester Sprints, mit Auswahl in den Sprint und Abnahme am Sprint-Ende. teamspace unterstützt beides auf demselben System; oft passen Kanban-Boards zu Service- und Wartungs-Teams, Scrum-Boards zu Entwicklungssprints.
Kann ich klassisch und agil im selben Projekt mischen?
Ja. Das geplante Projekt im Gantt und die Arbeit am Board hängen an demselben Arbeitspaket. Ein Paket bleibt im Strukturplan klassisch geplant, mit Fortschritt und Budget, und wandert zugleich als Karte aufs Board. Beide Sichten zeigen denselben Vorgang, die Datenbasis bleibt einheitlich.
Bringt teamspace Burndown-Charts oder Velocity mit?
Nein. teamspace plant agile Arbeit in echten Stunden und Kapazität, nicht in abstrakten Story Points. Die Boards führen frei konfigurierbare Status-Spalten, keine Mess-Diagramme. Sprint-Auswertungen wie Burndown-Charts oder eine Velocity-Berechnung sind bewusst nicht Teil der Boards.
Ist eine Board-Karte immer ein Arbeitspaket?
Nein, das hängt von der Methode ab. Im Scrum-Board ist die Karte meist ein echtes Arbeitspaket aus dem Projekt: Wer sie verschiebt, ändert den Vorgang, und gebuchte Stunden laufen ins Projekt. Im Kanban-Board trägt das Board oft eigene Karten, die auf einen Vorgang im Fluss verweisen – ein Ticket, ein Ziel oder ein ganzes Projekt – und einen eigenen Status führen. teamspace kann beides.
Wie kommen die Stunden vom Board in die Abrechnung?
Eine Karte, die ein Arbeitspaket ist oder darauf verweist, trägt dessen Projektbezug. Mitarbeitende buchen Stunden auf dieses Arbeitspaket, die so in Soll-Ist und Deckungsbeitrag fließen und, sobald die Arbeit abgeschlossen ist, zur Grundlage der Rechnung werden. Das ist vor allem im Sprint der Normalfall; im Kanban-Fluss steht dagegen oft der Status eines verlinkten Tickets oder Ziels im Vordergrund.
Wo werden die Projektdaten gespeichert?
Alle Daten werden in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main verarbeitet, ausschließlich in der EU. teamspace ist Made in Germany und DSGVO-konform. Vertragspartner ist die 5 POINT AG, eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Darmstadt.