Fixkosten
Personal, Miete, Software, sonstige laufende Kosten. Ändert sich monatlich nur wenig, ist aber die Basis jeder Profitabilitätsbetrachtung.
Kosten entstehen in Dienstleistungsunternehmen verteilt über viele Projekte und Abteilungen. teamspace verbindet Fixkosten, Projektkosten, Deckungsbeiträge und Liquiditätsplanung in einer Sicht, mit Frühwarnung statt Quartalsschock.
Personal, Miete, Software, sonstige laufende Kosten. Ändert sich monatlich nur wenig, ist aber die Basis jeder Profitabilitätsbetrachtung.
Direkt einem Projekt zuordenbare Kosten: Stunden, Materialien, Reisekosten, Fremdleistungen. Steuern den Deckungsbeitrag.
Cashflow aus Einzahlungen minus Auszahlungen, mit Planung über mehrere Monate. Macht Engpässe sichtbar, bevor sie eintreten.
Jährliche Planung von Fixkosten, Mitarbeiterkosten, Investitionen und projektabhängigen Kosten. Verteilung über Monate und Kostenstellen.
Eingangsrechnungen, Reisekosten, Spesen und Stunden werden direkt am Projekt oder an der Kostenstelle erfasst, idealerweise digital.
Geplante gegen tatsächliche Kosten pro Periode und Kostenstelle. Abweichungen werden mit Ampellogik bewertet.
Projektumsatz minus direkte Projektkosten gleich Deckungsbeitrag. Aggregiert je Kunde, Service und Geschäftsbereich.
Geplante Zahlungseingänge minus geplante Auszahlungen, rollierend über 3 bis 12 Monate. Frühwarnung bei kommenden Engpässen.
Bei Abweichungen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet (z. B. Mahnung, Investitionsverschiebung, Akquisefokus). Forecast wird laufend aktualisiert.
Summe aller Projektdeckungsbeiträge pro Periode. Aussage: Wie viel bleibt nach direkten Projektkosten übrig?
Deckungsbeitrag geteilt durch Anzahl Projekte. Zeigt die Qualität der Projektportfolios.
Klassische Profitabilitätskennzahlen, mit Aufgliederung nach Kostenarten und Geschäftsbereichen.
Sind wir finanziell stabil? Grün: 2 bis 6 Monate Fixkosten gedeckt, Rot: unter 1 Monat.
Durchschnittliche Dauer Rechnungsstellung bis Zahlung. Wirkt direkt auf Liquidität.
Wie genau halten wir unsere Kostenplanung ein? Ampel mit individuellen Schwellwerten je Kostenart.
Liquidität
Die meisten Liquiditätsprobleme entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Wochen. Eine rollierende Liquiditätsplanung über drei bis zwölf Monate macht den Trend früh sichtbar, bevor das Konto an die Grenze stößt.
Erwartete Zahlungen aus offenen Rechnungen, Verträgen und Pipeline. Mit DSO als Glättungsfaktor.
Personal, Miete, Software, Steuern, Investitionen. Aus dem Kostenplan, plus Sonderzahlungen.
Wöchentlicher Saldo, kumuliert. Bei drohendem Engpass Warnung, mit Vorlauf für Gegenmaßnahmen.
Keine systematische Kostenplanung. Profitabilität wird einmal im Jahr beim Steuerberater sichtbar.
Kostenplan in Excel, Soll-Ist nach Jahresabschluss. Keine Liquiditätsplanung über mehrere Monate.
Kostenarten, Kostenstellen und Plan-Ist sind definiert. Daten aus Buchhaltung und Excel werden manuell zusammengeführt.
Controlling-System mit monatlichem Plan-Ist. Erste Deckungsbeitragsrechnung verfügbar.
Tagesaktuelles Soll-Ist, automatischer Deckungsbeitrag je Projekt und Kunde, rollierende Liquiditätsplanung.
Tagesaktuelle Profitabilität, Forecast über mehrere Monate, Frühwarnung mit Maßnahmenvorschlägen, integrierte Investitionsplanung.
| Funktion | Klassisch (FiBu + Excel) | teamspace Kostensteuerung |
|---|---|---|
| Kostenerfassung | In der Buchhaltung, mit Verzögerung von Wochen | Am Projekt und an der Kostenstelle, tagesaktuell |
| Deckungsbeitrag | Jährlich oder gar nicht ausgewiesen | Tagesaktuell je Projekt, Kunde, Service und Bereich |
| Liquiditätsplanung | Kontostand, Schätzung der nächsten Wochen | Rollierend über 3 bis 12 Monate mit Forecast |
| Soll-Ist | Quartalsweise aus Excel | Monatlich oder wöchentlich, automatisch mit Ampel |
| Frühwarnung | Manuell, oft zu spät | Ampel mit Schwellwerten und Maßnahmenvorschlag |
Erfassung und Freigabe digital, mit Zuordnung zu Projekt und Kostenstelle.
Mehr erfahrenBelegfreigabe, OCR, Kostenstelle, Übergabe an DATEV.
Mehr erfahrenReisen, Spesen, Belege je Projekt. Übergabe in Abrechnung und Lohn.
Mehr erfahrenSoll-Ist, Marge, Frühwarnung je Projekt und Kunde.
Mehr erfahrenBuchungssätze, Kostenstellen und Steuerkennzeichen für die Finanzbuchhaltung.
Mehr erfahrenForderungsmanagement und Mahnwesen, Grundlage für DSO und Liquidität.
Mehr erfahrenAnders als in der Industrie sind Kosten bei Dienstleistern überwiegend personenbezogen und verteilen sich auf viele Projekte. Klassische Buchhaltung gruppiert nach Kostenarten und liefert Quartalszahlen mit Verzögerung. Für die operative Steuerung ist das zu langsam und zu grob.
Eine strukturierte Kostensteuerung verbindet Kostenplanung, projektbezogene Kostenerfassung, Deckungsbeitragsrechnung und Liquiditätsplanung in einem Datenmodell. So wird Profitabilität nicht erst beim Jahresabschluss sichtbar, sondern laufend gesteuert.
Die ehrliche Einschätzung des Reifegrades gelingt entlang von vier Fragen: Werden Kosten vollständig auf Projekte und Kostenstellen verteilt? Liegen Soll-Ist und Deckungsbeitrag monatlich oder häufiger vor? Gibt es eine Liquiditätsplanung über mindestens drei Monate? Werden Abweichungen automatisch mit Ampellogik sichtbar?
Sind die Antworten überwiegend „nein” oder „nur teilweise”, liegt der Reifegrad typischerweise auf Level 1 oder 2. Der Sprung auf Level 3 oder 4 zahlt sich häufig in zwei Bereichen aus: weniger Überraschungen am Quartalsende und gezieltere Investitionsentscheidungen.
Ein hochreifer Kostensteuerungsprozess macht Profitabilität und Liquidität zu täglichen Größen statt jährlichen Reviews. Geschäftsführung sieht Marge je Projekt, Cashflow über die nächsten Monate und Plan-Ist-Abweichungen je Kostenstelle, auf demselben Datenstand, den die operative Abwicklung produziert. Damit wird Kostensteuerung von Berichtswesen zu echter Unternehmensführung.
Wie liefern wir Projekte zuverlässig und profitabel?
Wie verwandeln wir Leistung schnell und vollständig in Umsatz?
Wie steuern wir Kapazität, Kompetenz und Motivation optimal?
Wie führen wir das Unternehmen auf Basis aktueller Daten?
Im 15- bis 30-minütigen Erstgespräch ordnen wir Ihren Kostensteuerungsprozess einem Reifegrad zu und zeigen, wo das Risiko aktuell am größten ist.