E-Rechnung – elektronische Rechnungen gesetzeskonform erstellen 

In Deutschland sind die Formate ZUGFeRD und XRechnung zentrale Umsetzungsvorgaben für E-Rechnungen.

Die E-Rechnung ist mehr als eine digitale Rechnung im PDF-Format. Sie basiert auf strukturierten, maschinenlesbaren Daten und erfüllt gesetzliche Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung. Immer mehr Unternehmen müssen sich mit dem Thema E-Rechnung beschäftigen – insbesondere im öffentlichen Auftragswesen und im Zuge zunehmender Digitalisierung kaufmännischer Prozesse.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine elektronische Rechnung, deren Inhalte in einem strukturierten Datenformat vorliegen. Diese Struktur ermöglicht es, Rechnungsdaten automatisiert zu verarbeiten, zu prüfen und weiterzugeben – ohne manuelle Erfassung. Laut deutscher Gesetzeslage (siehe Wikipedia/Normreferenz) sind ab 2025 strukturierte Formate verpflichtend.

 

Im Gegensatz zu einer reinen PDF-Rechnung ist die E-Rechnung maschinenlesbar und entspricht gesetzlichen Vorgaben, etwa der europäischen Norm EN 16931.

E-Rechnung vs. PDF-Rechnung

PDF und E-Rechnungen sind Formate, die unterschiedliche Zwecke verfolgen.

PDF-Rechnung

Eine PDF-Rechnung ist lediglich ein digitales Dokument zur Ansicht. Die enthaltenen Daten sind für Software nicht eindeutig interpretierbar und müssen häufig manuell verarbeitet werden.

E-Rechnung

Eine E-Rechnung dagegen enthält strukturierte Daten, die direkt von Buchhaltungs- und ERP-Systemen verarbeitet werden können. Dadurch werden Fehler reduziert und Prozesse beschleunigt.

Warum wird die E-Rechnung immer wichtiger?

Die Bedeutung der E-Rechnung nimmt stetig zu. Gesetzliche Vorgaben, insbesondere im Umgang mit öffentlichen Auftraggebern, machen strukturierte elektronische Rechnungen in vielen Fällen bereits verpflichtend.

Darüber hinaus bietet die E-Rechnung klare Vorteile:

  • automatisierte Weiterverarbeitung von Rechnungsdaten

  • geringerer manueller Aufwand

  • höhere Datenqualität

  • bessere Nachvollziehbarkeit und Prüfbarkeit

Für wen ist die E-Rechnung heute relevant?

Die E-Rechnung ist besonders relevant für:

  • Unternehmen mit öffentlichen Auftraggebern

  • Dienstleister und projektorientierte Unternehmen

  • Organisationen mit hohem Rechnungsvolumen

  • Unternehmen, die ihre Abrechnungsprozesse digitalisieren möchten

Auch wenn noch keine gesetzliche Pflicht besteht, ist die frühzeitige Umstellung ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftssicherer Prozesse.

Welche E-Rechnungsformate gibt es?

In Deutschland haben sich zwei Formate etabliert, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und weit verbreitet sind.

ZUGFeRD

ZUGFeRD ist ein sogenanntes Hybridformat. Es kombiniert:

  • ein visuell lesbares PDF

  • mit einer eingebetteten XML-Datei für die maschinelle Verarbeitung

Dieses Format eignet sich besonders für den B2B-Bereich, da es sowohl menschlich als auch technisch gut nutzbar ist.

Mehr dazu auf der Seite ZUGFeRD-Rechnung.

XRechnung

Die XRechnung ist ein rein strukturiertes XML-Format ohne visuelle Darstellung. Sie ist insbesondere für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber verpflichtend.

Dieses Format wird vollständig automatisiert verarbeitet und erfordert entsprechende Softwareunterstützung.

Mehr dazu auf der Seite XRechnung.

E-Rechnung im Zusammenspiel mit Rechnungs- und Faktura-Software

Die E-Rechnung ist kein isolierter Prozess. Sie entsteht im Zusammenspiel mit Rechnungs- und Faktura-Software, in der Leistungen, Preise und Abrechnungslogiken definiert sind.

Nur wenn Rechnungsdaten strukturiert erfasst werden, können E-Rechnungen korrekt erzeugt und weiterverarbeitet werden. Deshalb ist die E-Rechnung eng mit durchgängigen Abrechnungsprozessen verbunden

.

Weitere Informationen:

Wie unterstützt teamspace die E-Rechnung?

teamspace unterstützt die Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen als Bestandteil integrierter Abrechnungsprozesse. Strukturierte Rechnungsdaten entstehen direkt aus Projekten, Aufträgen und Faktura-Regeln.

So lassen sich gesetzeskonforme E-Rechnungen erstellen und nahtlos in nachgelagerte Prozesse wie Buchhaltung und Archivierung überführen – ohne Medienbrüche oder manuelle Nacharbeit.

 

Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie die E-Rechnungen einsetzen können

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FAQ – Häufige Fragen zur E-Rechnung

Für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist die E-Rechnung in vielen Fällen verpflichtend. Im B2B-Bereich nimmt ihre Bedeutung stetig zu.

Eine PDF-Rechnung gilt nicht als E-Rechnung im rechtlichen Sinne, da sie keine strukturierten, maschinenlesbaren Daten enthält.

Ja. Zur Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen sind Systeme erforderlich, die strukturierte Datenformate unterstützen.

Ja. Beide Formate entsprechen der europäischen Norm EN 16931 und sind rechtlich anerkannt.